Mobilisationsfähigkeit

Fähigkeit des Menschen, sich zum Erreichen höherer quantitativ und qualitativer Leistungsparameter bei der Bewältigung konkreter Anforderungen zusätzlich zu aktivieren.

Das kann sowohl reaktiv durch eine Veränderung der aktuellen Motivationslage (eigene Erfolgserlebnisse, aber auch unerwartete Leistungen von Mitspielern und Gegnern im Wettspiel) als auch durch stimulierende Selbstbefehle erfolgen. Durch zusätzliche interne Impulsgebung und Freisetzung psychischer Mechanismen strebt der Sportler eine (situationsbedingte) Eigenaktivierung an, die für das Erreichen bzw. Wiedererreichen hoher individueller und kollektiver Wettkampfleistungen in kritischen bzw. entscheidenden Phasen von ausschlaggebender Bedeutung sein kann. Obwohl der Grad der Mobilisationsfähigkeit eine deutliche, temperamentsbedingte interindividuelle Graduierung zeigt, ist die Mobilisationsfähigkeit im Trainings- und Wettkampfprozeß durch eine entsprechende methodische Gestaltung der Belastungsanforderungen und Teilzielsetzungen systematisch auszubilden. [40]

Mobilisation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.