Regattastrecke

Wettkampfanlage im Rudern, Kanusport, Segeln, Motorwassersport, Wasserski.

Regattastrecken im Kanusport und Rudern können auf stehenden und fließenden Gewässern angelegt werden. Mehr und mehr werden aber für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele künstliche Regattastrecken errichtet, die meist gemeinsam genutzt werden. Regattastrecken müssen für Rudern und Kanu über 2000 m lang sein, 9 Bahnen für Kanu und 6 Bahnen für Rudern zulassen, ggf. eine Ersatzbahn zur Variation bei ungünstigen Witterungsbedingungen. Bei dem sogenannten Albanosystem (erstmals bei den Olympischen Spielen Rom 1960) werden unter Wasser Seile verspannt, an die Bojenketten in vorgeschriebenem Abstand gehängt werden. Die Startbrücke muß variabel sein und sowohl den Start bei 2000 m für Rudern als auch für 500-, 1000- und 10000-m-Rennen (WM-Programm) bei Kanu gestatten. Im Kanuslalom wird eine Wettkampfstrecke meist als Slalomstrecke bezeichnet. Diese Strecken weisen auf unterschiedlich schwerem Wildwasser (Kanuslalomdisziplinen) 25- 30 Tore (Wertungsstellen- grün bzw. rot-weiß gestrichene Torstäbe) auf. [34]

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