Startfieber

Situationsbedingter Zustand der Übererregung, der zu einer Beeinträchtigung kognitiver, sensomotorischer und emotional-motivationaler Regulationsvoraussetzungen führt (Puni, 1961).

Die Verwendung dieses Begriffs im Sport für eine Variante des Vorstartzustandes ist nicht angebracht, da das Bestreben des Trainers darauf gerichtet sein sollte, Erregungszustände (auch Übererregung) positiv zu belegen und nicht von vornherein leistungsbeeinträchtigende Wirkungen zu unterstellen. Eine hohe Erregung vor der Bewährungssituation gilt es zu nutzen. Keinesfalls ist sie zu bekämpfen oder zu unterdrücken, schon gar nicht sollte sie in die Nähe von Krankheitssymptomen (z. B. Fieber) gerückt werden. [24]

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