Tiefstart

Leichtathletik: Starttechnik aus einer Kauerstellung, die bei Sprintläufen angewandt wird.

Der Tiefstart erfolgt nach einem einheitlichen Kommando: „Auf die Plätze“ – „fertig“ – „los/Schuss“. Um eine möglichst gute Anfangsbeschleunigung zu erreichen, werden ~Startblöcke benutzt. In Abhängigkeit vom Abstand der Füße werden eine enge, mittlere und weite Startstellung unterschieden. Beim Tiefstart werden nach dem Kommando „auf die Plätze“ die Füße so gegen die Startblöcke gesetzt, dass ihn nur die Spitze des Fußes berührt. Das Knie des hinteren Beines wird auf den Boden gestützt. Beide Hände werden etwa schulterbreit auseinander aufgestützt (mit abgespreiztem Daumen, Zeigefinger hinter der Startlinie). Die Arme sind gestreckt, und der Blick ist nach unten gerichtet. Beim Kommando „fertig“ hebt der Läufer das Becken, indem er das hintere Knie vom Boden löst. Das Körpergewicht wird gleichmäßig auf die vier Stützpunkte verteilt. Sobald das Startzeichen (in der Regel ein Schuss mit der Startpistole) ertönt, drückt sich der Läufer mit beiden Beinen bei gleichzeitigem Lösen der Hände vom Boden ab. Zwischen „Schuss“ und Bewegungsbeginn beträgt die akustische Reizverzögerung 0,11 bis 0,18 s. [3]

 Tiefstart

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