Turngerät

Für die Ausführung turnerischer Übungen (Sprung-, Schwung-, Balancier-, Kletterübungen usw.) entwickeltes Sportgerät.
Je nach Anwendungsbereich lassen sich unterscheiden:
– Wettkampfgeräte: Turngeräte, an denen entsprechend den internationalen oder nationalen Wettkampfbestimmungen im Wettkampf geturnt wird: Bodenbelag, Pauschenpferd, Ringe, Sprungtisch (bis 2001 Sprungpferd) mit Sprungbrett, Barren, Reck (Männerturnen); Bodenbelag, Sprungtisch (bis 2001 Sprungpferd), Schwebebalken, Stufenreck (Frauenturnen).
Weiterhin gehören dazu unterschiedliche Matten zur Sicherung der Sportler bei Stürzen und zur Dämpfung bei Niedersprüngen und Abgängen.
– Nebengeräte: Turngeräte, die bei veränderten Wettkampfprogrammen und im  Trainings- oder Übungsprozeß verwandt werden, um erleichternde Bedingungen für das Erlernen und Stabilisieren von Turnelementen und Verbindungen zu schaffen, z.B. Kasten, Bock, Minitramp und Trampolin, Stützbarren, Stützreck, Bock mit Pauschen u. a. Für Kinder wurden wiederholt geringer dimensionierte Kinderturngeräte entwickelt, die auf deren Körpergröße ausgerichtet sind.
– Außerhalb des wettkampfgerichtete Turnens werden im ungebundenen Turnen neben den bereits genannten Geräten Turngeräte unterschiedlichster Art verwendet und ständig neu entwickelt. Zur Ausbildung turnerischer Grundtätigkeiten dienen zum Balancieren: Bänke, Schwebekante, Leitern; zum Hängen, Klettern und Steigen: Kletterstangen, Leitern, Taue, Sprossenwände,Leiterwände; zum Schwingen und Schaukeln:  Schaukelringe, Trapez, Rundlauf; zum Rollen und Wälzen: Matten und Mattenblöcke, schiefe Ebenen.
– Durch die farbliehe Gestaltung und die Formgebung der Mattenkombinationen wird die Attraktivität des Bodenturnens für Kinder unterstützt.
Trainingshilfsgeräte sind solche Geräte oder Gerätekombinaten, die für bestimmte methodische Zielstellungen entwickelt und zusammengestellt werden. [61]

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