Antrieb biomechanischer

Mechanismus zur Energieumwandlung bzw. zur Erzeugung mechanischer Bewegung, d. h. Ortsveränderung von Körpermassen in Raum und Zeit.

Er besteht aus einem Krafterzeuger (Muskel) und einem Kraftübertrager (z. B. Knochen, Gelenke). Beim biomechanischen Antrieb wirken Muskelgruppen über ein Gelenk bzw. mehrere Gelenke hinweg. Ihre Kontraktionskraft, multipliziert mit dem jeweils kürzesten Abstand zwischen ihrer Wirkungslinie und der Drehachse des entsprechenden Gelenks, ruft ein Drehmoment hervor, in dem beide Faktoren zeitlich veränderlich sind. Global wird auch die Summationswirkung mehrerer einzelner biomechanischer Antriebe mit Wechselwirkung aufeinander (kinematische Kette) als biomechanische Antriebe bezeichnet und in der Form eines Kraftstoßes bzw. Impulses auf den Körper erfaßt. Eine optimal abgestimmte Entwicklung der biomechanischen Antriebe ist Zielstellung des Krafttrainings bzw. des sogenannten speziellen Trainings. [39]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.