Ausdauersport

Inhaltliche Richtung des Breitensports, deren Ziel es ist, durch Ausdauerübungen eine Ökonomisierung der Funktionsweise insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Stoffwechselprozesse zu bewirken und damit zur Vermeidung von Erkrankungen beizutragen.

Im Rahmen der komplexen Gesundheitsstrategie zur Bekämpfung von Coronarinfarkten wird Ausdauerübungen ein hoher Wert für die Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beigemessen. Zum Ausdauersport gehören insbesondere zyklische Sportarten wie Laufen, Radfahren, Skilanglauf, Rudern und Schwimmen, aber auch ausdauerbetonte Gymnastik (Aerobics) sowie spezielle Organisationsformen des Übungsablaufs mit azyklischen Bewegungsabläufen (Superzirkeltraining). Aus der Sicht hoher Gesundheitsrelevanz strebt der Ausdauersport eine Vervielfachung des Stoffwechsels an, wodurch nach Erkenntnissen des intensitätsunabhängigen Ausdauerkonzepts der primäre Reiz für adaptive Prozesse im Herz-Kreislauf-System gesetzt wird. Durch spezielle Kampagnen (Lauf Dich gesund, Trimm- Trab, Trimming 130) werden dem Ausdauersport wichtige Impulse vermittelt. Letztlich ist der Triathlon als eine wettkampf- und leistungsbetonte Variante aus dem Ausdauersport hervorgegangen. Breitensportlicher Ausdauersport ist auf die Verbesserung der aeroben dynamischen Ausdauerfähigkeit ausgerichtet und bedient sich dementsprechender Belastungsprinzipien (Jogging). [27]

 

 

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