Bundesleistungszentrum

„Vom Bund im Einvernehmen mit dem Deutschen Sportbund (DSB) und den Sportfachverbänden anerkannte Sportstätte“ zum Zwecke der Durchführung von zentralen Trainingslehrgängen/-maßnahmen der Verbände für ihre Leistungssportler.

Darin einbegriffen sind weitere Fördermaßnahmen wie Trainerfortbildung, die in die Zuständigkeit des Bundes fallen. B. sind im Regelfall mit Sportstätten, Geräten, auch Internaten usw. gut ausgerüstete Komplexe, die den Spitzensportlern optimale Voraussetzungen für die Entfaltung ihres sportlichen Talents bieten. Die Bundesleistungszentren haben vorrangig die Aufgabe, dem Spitzensport insgesamt günstige Voraussetzungen für dessen Entwicklung zu bieten. Sie sollen aber auch dem Breiten-, Behinderten- und Schulsport im Rahmen der Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Bund, Länderund Kommunen sind die Träger dieser Zentren; sie finanzieren diese gemeinsam. Die Nutzungsquoten derB. sind unterschiedlich. Die Bundesnutzung beträgt in der Regel etwa 60 v. H.  Alle Einnahmen und Ausgaben werden in einem Wirtschaftsplan berücksichtigt, der vom Kuratorium beraten wird und als Grundlage der Bewilligung für die Finanzierungsträger dient. Die Auslastung der Bundesleistungszentren wird jährlich geprüft und dient als Grundlage für die Entscheidung über künftige Zuwendungen seitens des Bundes. Auf Landesebene gibt es die Landesleistungszentren (LLZ), die in Abstimmung mit den Sportfachverbänden auf dieser Ebene das Training besonders der nachfolgenden Spitzensportler unterstützen. [35]

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