Sitzball

Mannschaftsspiel, das auch wettkampfmäßig und vorwiegend von Körperbehinderten betrieben wird.

Alle Spieler müssen auf dem Boden sitzen, die von ihnen gewählten Sitzpositionen bleiben während des gesamten Spielverlaufs prinzipiell erhalten. Spielbedingte erforderliche Ortsveränderungen werden durch Rutschen auf dem Hosenboden vollzogen. Es gibt speziell entwickelte Sitzballhosen. Das Sitzballspiel eignet sich besonders für all jene, die Schädigungen der unteren Gliedmaßen
(z. B. Beinamputationen) haben. Zu einer Mannschaft gehören 5 Spieler, die sich einen leichten Hohlball zuspielen. Der Ball darf nur mit der offenen Hand oder den Fingerspitzen gespielt werden. Nach maximal drei Zuspielen in der eigenen Mannschaft, wobei jeweils eine Bodenberührung des Balles erlaubt ist, muss er die in 1 m Höhe gespannte Leine in der Mitte des Spielfeldes so überqueren, dass die Gegenmannschaft den Ball nicht den Regeln entsprechend zurückspielen kann. Jeder Fehler zählt als Punkt für die Gegenmannschaft. Die Spielzeit beträgt 2 x 7 Minuten und beginnt mit der Aufgabe. Sitzball dient vorwiegend der Entwicklung der Bewegungskoordination, schult die Reaktionsschnelligkeit und ist von hohem emotionalem Wert. [5; 53]

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