Bewegungskoordination

Prozeß der abgestimmten Organisation von sportlichen Bewegungen, eingeordnet in ein auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes übergeordnetes Handlungsprogramm.

Sie kommt in der Abgestimmtheit aller Bewegungsparameter, in der unmittelbar sichtbaren Abstimmung der Bewegungsphasen, Einzel- oder Teilbewegungen und in der Ausprägung der allgemeinen Bewegungsmerkmale (Bewegungsstruktur, Bewegungsrhythmus, Bewegungskopplung, Bewegungspräzision u. a.) zum Ausdruck. Die Bewegungskoordination ist wesentlicher Bestandteil der Handlungsregulation und muß im sportlichen Training, speziell im technisch-koordinativen Training zu hoher Vollkommenheit ausgebildet werden. Grundlage der Bewegungskoordination sind sensomotorische Prozesse der Bewegungssteuerung und -regelung, Koordinationsmechanismen, die eine Feinabstimmung aller inneren und äußeren Kraftwirkungen (einschließlich reaktiver Kräfte), bei Berücksichtigung aller Freiheitsgrade des Bewegungsapparates, auf die zweckgemäße motorische Lösung der gestellten Aufgabe bewirken. Diese Prozesse vollziehen sich auf der Basis vermaschter Regelkreise auf verschiedenen Niveaus der sensomotorischen Regulationsebene unter Kontrolle der übergeordneten vollbewußten Handlungsregulation. [62]

= Koordination motorische

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