Ausdauer statische

Konditionelle Fähigkeit; Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung bei statischer Muskelkontraktion (Haltearbeit) unterhalb einer Kontraktionsstärke von 30% der maximalen statischen Kraft.

Bei einer Kontraktionsstärke bis zu 15% der maximalen statischen Kraft ist die Durchblutung der Muskulatur nicht eingeschränkt, und die Energieversorgung erfolgt durch den aeroben Stoffwechsel. Leistungsfördernd sind die Durchblutungsgröße (Kapillarisierung) der belasteten Muskulatur und insgesamt die periphere Sauerstoffversorgung. Bei höherer Kontraktionsstärke wird wegen Einschränkung der Durchblutung zunehmend der anaerobe Stoffwechsel in die Energieversorgung einbezogen. Neben der aeroben Leistungsausstattung der Muskulatur sind auch die Quantität und die Mobilisationsfähigkeit der anaeroben Energiegewinnung leistungsbestimmend. Auf die vorherrschende Art des Stoffwechsels bei statischer Belastung verweisen die Begriffe aerobe bzw. anaerobe statische Ausdauer. Sind weniger als 1h bis 1/6 der Skelettmuskulatur in die statische Kontraktion einbezogen, handelt es sich um lokale statische Ausdauer, werden hingegen größere Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert, wird auch die Bezeichnung allgemeine statische Ausdauer gebraucht (HOLLMANN/HETTINGER). In der sportlichen Tätigkeit gibt es zahlreiche Übergänge zwischen den verschiedenen Belastungsformen der statischen Ausdauer und auch zur Kraftausdauer.  Statische Ausdauer wird leistungswirksam u. a. beim Ringen, Schiessen (Pistole, Gewehr, Bogenschiessen) und beim Kreuzhang an den Ringen sowie zur Sicherung der tiefen Laufhocke beim Eisschnellauf.  Die Ausbildung erfolgt durch vielseitiges Ausdauertraining mit dynamischen und statischen Belastungsformen. [15]

= Ausdauerfahigkeit statische 

 

 

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