Ermüdung

Mit der Bewältigung körperlicher und geistiger Anforderungen oder im Zusammenhang mit biorhythmischen Vorgängen einhergehende Veränderung in bzw. an den Muskel- und Nervenzellen im Sinne des Rückgangs der Einzel- und Gesamtleistung.

Im Rahmen der sportlichen Tätigkeit bzw. der Trainingsbelastung sowie bei sportlichen Wettkämpfen äußert sich die Ermüdung durch das Absinken der sportlichen Leistungsfähigkeit. Unterschieden werden die körperliche und die psychische Ermüdung bzw. die lokale, regionale und globale Ermüdung. In Abhängigkeit von der konkreten Trainingsbelastung oder Wettkampfbelastung kann einerseits die körperliche und andererseits die psychische Ermüdung dominieren. Ein isoliertes Auftreten von körperlicher und psychischer Ermüdung ist in der Sportpraxis allerdings nicht möglich.

Auch die lokale oder die globale Ermüdung sind jeweils eine Folge gezielter Trainings- bzw. Wettkampfbelastungen, bei denen eine unterschiedliche Anzahl von Muskeln oder Muskelgruppen beansprucht werden. Das Auftreten der Ermüdung ist im sportlichen Training die wichtigste Voraussetzung für den nachfolgenden Prozeß der Erholung, der zu Anpassungen der Organsysteme und damit, in Einheit mit informationellen Prozessen, zur Leistungssteigerung führt. [6]

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