Hebelverhältnisse

Rudern: Verhältnis von Innen- zur Außenhebellänge von Riemen bzw. Skulls.

Durch die feste Auflage des Skulls bzw. Riemens auf der Dolle teilt sich die Gesamtlänge des Ruders in einen längeren Hebelarm von Dollenstiftmitte bis zum Blattende (Außenhebel) und den kürzeren von Dollenstiftmitte bis zum Schaftende (Innenhebel) auf. Die auf verschiedene Weise mögliche Veränderung des Verhältnisses von Außen- und Innenhebel gestattet eine individuelle oder mannschaftseigene Trimmung zur optimalen Auslastung des Kräftepotentials der Sportler. [16]

bei WIKIPEDIA findet sich folgender  Hinweis: Beim Rudern findet das Hebelgesetz Anwendung, indem die Sportler durch eine große Kraft am kurzen Ende einen weiten Weg am langen Ende des Ruders zurücklegen, was zu einer großen Geschwindigkeit führt. Auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint: Das Ruder ist ein einseitiger Hebel. Last und Kraft greifen auf der gleichen Seite an. Der Drehpunkt, hier auch Stützpunkt genannt (der Punkt, an dem sich der Hebel abstützt), liegt am Ruderblatt. Weil die Bewegung des Bootes der eigentliche Zweck ist, kann das eingetauchte Ruderblatt als Drehpunkt betrachtet werden, um den sich das Boot bewegt, also in die Wirkrichtung der angreifenden Kraft geschoben wird. Das Ruder ist an der sogenannten Dolle am Boot befestigt; sie ist lediglich der Angriffspunkt der Last, nicht der Drehpunkt des Hebels. Die genaue Lage des Drehpunktes hängt davon ab, wie stark das Ruder im Verhältnis zum Boot verankert ist: Stützt sich das Ruderblatt von einem Felsen ab, liegt dort der Drehpunkt; beim Rudern in der Luft ist die Dolle der Drehpunkt.

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