Hypnose

Fokussierung oder Fixierung der Aufmerksamkeit (Konzentration auf einen Punkt), während alle anderen üblichen inneren und äußeren Aktivitäten reduziert oder ausgeblendet sind.
Aufgrund dieser extrem eingeengten Aufmerksamkeit entsteht ein Trancezustand, in dem durch therapeutische Einflußnahme Gedanken, Gefühle, Einstellungen, Denkschemata aus ihren (möglicherweise störenden) Zusammenhängen herausgelöst und wieder neu geordnet werden können.
Die Suggestibilität kann im Trancezustand erhöht sein, was sich z.B. in der Ausführung sogenannter posthypnotischer Aufträge nach Erwachen aus der H. äußert. H. wird in der Psychotherapie (z.B. Bewußtmachen! Verarbeiten verdrängter Erlebnisse) oder Verhaltenstherapie (z.B. Suchtbehandlung) eingesetzt und zur Schmerzbekämpfung genutzt. H. im klassischen Sinne ist für den Sport keine geeignete Interventionsmethode (Intervention).
Entscheidend ist das bewußte, selbstbestimmte Trainieren der individuellen Handlungsfähigkeit in Verbindung mit der sportlichen Anforderungsbewältigung. Bei notwendiger psychotherapeutischer Behandlung eines Sportlers könnte H. – eingesetzt von einem erfahrenen Therapeuten – u. U. eine Berechtigung haben. [40]

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