Krafttraining isokinetisches

Variante des dynamischen Krafttrainings mit überwindender oder nachgebender Arbeitsweise der Muskulatur, bei der die Bewegungsgeschwindigkeit über die gesamte Bewegungsamplitude konstant gehalten wird und in allen Bewegungsphasen eine optimal hohe Kraftanspannung erzeugt werden kann.

Durch isokinetische Bedingungen erhält die Muskulatur in allen Winkelstellungen durch konstant hohe Muskelzugspannung optimale Entwicklungsreize. Exakt ist das isokinetische Prinzip nur an entsprechenden Krafttrainingsgeräten mit elektronischer Steuerung zu verwirklichen. Im Einsatz sind auch Geräte mit hydraulischer Widerstanderzeugung. Unter einfachen Bedingungen kann ein Partner durch seinen Widerstand die Bewegung abbremsen, um eine annähernd konstante Geschwindigkeit im Bewegungsvollzug zu gewährleisten.

Isokinetisches Krafttraining ist vorteilhaft anwendbar in Sportarten mit isokinetischen Kontraktionsbedingungen (z.B. Beinstoß im Rudern). Wegen des geringen Verletzungsrisikos empfiehlt sich die Anwendung im Gesundheits- und Rehabilitationssport. [15]

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