Sympathie

Häufig kaum rational begründbares Gefühl der Zuneigung eines Menschen zu einer anderen Person.

Sympathie initiiert Kontaktaufnahme, die Suche von Nähe und Kooperationsbereitschaft Sympathie ist eine wichtige Dimension bei der Entwicklung sozialer Beziehungen in Gruppen. Der sympathische Mensch kann Bevorzugungen in unterschiedlichen Richtungen erfahren (Bewertungsvorteile, erhöhte Verteilungsanteile, Bagatellisierung von Fehlleistungen, überhöhte Erwartungen an zukünftiges Verhalten, zusätzliche Vertrauensbeweise). Die gegenseitige Beziehung ist die Antipathie mit entsprechenden handlungsregulatorischen Konsequenzen und Leitlinien für das interpersonelle Verhalten. Sympathie ist auch in Sportgruppen und Mannschaften eine wichtige Bevorzugungsdimension beim Aufbau des sozialen Beziehungsnetzes. In die Urteile über Leistungen und Verhaltensbesonderheiten einzelner Sportler durch Zuschauer, Kampfrichter und Pressevertreter fließen stets auch mehr oder weniger gewichtige Sympathieaspekte ein. [44]

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