Trainingslehre

Handlungsorientierender Teil der Trainingswissenschaft: Trainingsmethodik als Technologie und Didaktik des Trainierens.
Die Trainingswissenschaft hat sich aus der Trainingslehre heraus entwickelt, die sich ursprünglich nur auf die wissenschaftlich ungeprüfte Verallgemeinerung praktischer Erfahrungen stützen konnte. Gegenwärtig ist ein Teil ihrer Aussagen und Handlungsorientierungen trainingsmethodische Prinzipien, Regeln, Trainings- und Kontrollmethoden, Algorithmen – wissenschaftlich begründet, ein anderer Teil jedoch noch erfahrungswissenschaftlich ungeprüft. Dennoch ist sie in ihrer Gesamtheit – auch in ihren hypothetischen Anteilen
– als Grundlage für ein systematisches Trainingshandeln unentbehrlich.
Neben einer allgemeinen Trainingslehre haben sich in einer Reihe von Sportarten mehr oder weniger ausgearbeitete sportartspezifische Trainingslehren entwickelt, die die Inhalte der allgemeinen Trainingslehre in spezifischer Ausrichtung enthalten und entsprechend der Sportartspezifik ergänzen (Trainingslehre der Leichtathletik, des Gerätturnens,
des Schwimmens, des Fußballspiels u.a.). Auf einer mittleren Verallgemeinerungsebene sind auch Ansätze von Trainingslehren einzelner Sportartengruppen entstanden – so der Ausdauersportarten, der technisch-kompositorischen Sportarten, der Spielsportarten (Sportartengruppe). [62]

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