Griffbewertung

Ringen: Vergabe von Wertungspunkten für Aktionen und Grifftechniken im Ringen.

Gelingt es keinem der beiden Ringer, innerhalb der zur Verfügung stehenden Wettkampfzeit den Schultersieg zu erringen, so wird derjenige Kämpfer zum Sieger erklärt, der die größere Summe von Punktwertungen erzielen konnte. Verfügen beide Ringer nach Ablauf der offiziellen Kampfzeit über die gleiche Punktsumme (unentschiedener Punktestand), wird der Kampf bis zur ersten Griffbewertung oder der Disqualifikation wegen Passivität eines Ringers verlängert. Die Griffbewertung war immer wieder Gegenstand von Regelveränderungen, die die FILA mit dem Ziel vornahm, den Ringkampfsport attraktiver zu gestalten. Zur Zeit ist folgende Griffbewertung gültig: 5 Punkte für das Werfen (Würfe) des Gegners mit hoher Flugkurve (Amplitude) in die gefährliche Lage, 3 Punkte für das direkte Überführen des Gegners aus dem Standkampf in die gefährliche Lage im Bodenkampf, 2 Punkte für das Wälzen (Wälzer) des Gegners im Bodenkampf in die gefährliche Lage oder für einen Kontergriff aus dem Standkampf in die gefährliche Lage sowie 1 Punkt für das parallele Beherrschen des Gegners im Bodenkampf. Bei einer Differenz von mindestens 15 Punkten zwischen den beiden Ringern wird der Kampf wegen technischer Überlegenheit abgebrochen und der überlegene Ringer zum Sieger erklärt. [28]

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