Technik sportliche

In der Praxis erprobtes, aufgrund der allgemeinen Voraussetzungen der Menschen realisierbares charakteristisches Verfahren der Lösung einer sportlichen  Bewegungsaufgabe.
Als Bewegungsalgorithmus ist die Technik der jeweiligen Bewegung immanent. Sie dient zugleich als äußeres Leitbild (Vorgabemodell) für die Bewegungshandlung und äußert sich auf der Grundlage der individuellen Bewegungsvorstellung (inneres Modell) und Bewegungserfahrung bzw. entsprechender Handlungsprogramme in einem speziellen System gleichzeitiger und folgender Teilbewegungen. Die Technik basiert zunehmend auf dem Erkenntnisstand der der Bewegung zugrunde liegenden Gesetze und leitet sich aus dem Ziel ab, die maximal mögliche sportliche Leistung durch effektives Ausnutzen vorhandener bzw. zu trainierender Leistungsvoraussetzungen des Sportlers (u.a. konditionelle und koordinative Fähigkeiten) und äußerer mechanischer Bedingungen sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen taktischen Situation zu erreichen. Ihre effektive Anwendung setzt die Ausbildung entsprechender Bewegungsfertigkeiten voraus. Die Technik wird durch Wettkampfbestimmungen präzisiert und begrenzt und erfährt eine ständige Weiterentwicklung. Sie läßt sich mit Hilfe wissenschaftlicher Analyseverfahren objektiv darstellen und beschreiben. [39; 62]

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