Trainingspartner

Sportler, die sich gegenseitig bei der Realisierung von Trainingszielen oder -aufgaben aktiv unterstützen.
Insbesondere in den Zweikampf- und Spielsportarten ist der aktiv handelnde Trainingspartner von dominierender Bedeutung in der technisch-taktischen Trainingsgestaltung.
Die Trainingspartner bieten sich wechselseitig die Voraussetzungen, um Kampf- und  Spielhandlungen zu erlernen, zu vervollkommnen oder zu stabilisieren. Entsprechend dem jeweiligen Trainingsziel wird die Aufgabe des Trainingspartners – sein Handlungsspielraum, die Größe des Partnerwiderstandes – abgestimmt. Bei bestimmten Aufgaben muß der Trainingspartner den sportlichen Gegner ersetzen (z.B. Sparringspartner im Boxen). In einigen Sportarten (z.B. Tennis) übernimmt teilweise der Trainer Aufgaben des Trainingspartners. Die Effektivität der Trainingsformen mit einem Trainingspartner hängt von solchen Voraussetzungen ab wie Einführungsvermögen, technisch-taktisches Niveau und Fähigkeit zur Selbstkontrolle. In den Zweikampfsportarten ist es eine Aufgabe des Trainings, die Bereitschaft und Befähigung zu einem leistungsfördernden Partnerverhalten bei seinen Sportlern herauszubilden und die Partner zweckmäßig zusammenzustellen.
Hauptsächlich in den Zweikampfsportarten werden die spezifischen Trainingsmittel je nach Größe der Einflußnahme durch den Trainingspartner systematisiert. Die Einteilung reicht von einfachen Partnerübungen mit relativer Passivität eines Trainingspartners über unterschiedliche wettkampfnahe Trainingsformen bis zum Trainingskampf (Sparring). [21]

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