Wettkampfbelastung

Art und Größe der Belastung, die sich aus dem Absolvieren eines Wettkampfes bzw. einer bestimmten Anzahl von Wettkämpfen ergibt und eine körperliche und psychische Beanspruchung hervorruft.

Die Wettkampfbelastung und die Trainingsbelastung müssen im Ausbildungsprozeß als Einheit realisiert werden. Die Wettkampfbelastung ist deshalb auch möglichst sorgfaltig und abgestimmt mit der Trainingsbelastung zu planen. Gelingt es, ein individuelles Optimum der Wettkampfbelastung zu realisieren, übt sie eine äußerst posititve Wirkung auf die Leistungsentwicklung bzw. den Trainingszustand des Sportlers aus. Im Leistungssport können allerdings auch eine zu große Wettkampfhäufigkeit, zu starke Gegner und unrealistische Wettkampfzielstellungen die Entwicklung der Leistungsfähigkeit hemmen.

Zur Beanspruchung von Sportlern durch einen Wettkampf und die daraus abzuleitenden Folgerungen zur einheitlichen Trainings- und Wettkampfbelastung gibt es aussagekräftige Veröffentlichungen (GODIK, 1980). Zur Gesamtbelastung und Gesamtbeanspruchung einer bestimmten Anzahl von Wettkämpfen liegen bisher kaum Untersuchungen vor. Dementsprechend gering sind wissenschaftlich begründete Hinweise zur optimalen Anzahl von Wettkämpfen in bestimmten Zeiträumen, z.B. Trainingszyklus, Trainingsperiode, Trainingsjahr u.a. In dieser Hinsicht wird in der Praxis größtenteils auf der Grundlage von durchaus nicht zu unterschätzenden Erfahrungswerten operiert. [6]

One thought on “Wettkampfbelastung

  1. wuerfel sagt:

    Was sind die aktuellen Erkenntnisse zur optimalen Anzahl von Wettkämpfen in bestimmten Zeiträumen? (Update)

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