Bewegungsspiel

1. Auf GUTSMUTHS zurückgehende Bezeichnung einer Spielgruppe mit körperbildender Wirkung zur Unterscheidung von den bewegungsarmen Unterhaltungsspielen („sitzende Spiele“ oder „Ruhespiele“).

Charakterisiert werden sie durch bestimmte Merkmale, wie die Grundform der körperlichen Bewegung bzw. die Art der Spieltätigkeit (z. B. Lauf-, Hasche-, Tanz-, Wurfspiele), das Spielgerät (z. B. Ball-, Kugelspiele), die Spielordnung (z. B. Einzelspiele, Gruppenspiele, Kreisspiele), das Spielmilieu (z. B. Spiele im Wasser, Spiele im Schnee, Eisspiele, Geländespiele). In der umfangreichen Spielliteratur haben sich für Bewegungsspiele zeitgeschichtlich geprägt zahlreiche Bezeichnungen herausgebildet; so Volks- und Jugendspiele, Turnspiele, Schulspiele, Lauf- und Neckspiele, Rauf- und Kraftspiele, Volks- und Bauernspiele, bunte Spiele, Tummelspiele, Freizeitspiele, Kleine Spiele. Im weiteren Sinne gehören auch die Sportspiele zu den Bewegungsspielen.

2. In den Sportspielen Ausdruck für eine dynamische Spielweise im Gegensatz zum Standspiel.

Betont werden schnelle Bewegungshandlungen, plötzliche Richtungsänderungen, schnelle Pässe, Seiten- und Positionswechsel und andere Maßnahmen zur Schaffung eines größeren Bewegungsspielraums für den erfolgreichen Angriffsaufbau und -abschluß. [12]

= Laufspiel (als Weiterentwicklung der veralteten Positionshaltetaktik)

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