Freizeitspiele

Vorrangig im Freizeitsport genutzte gesellige Spielformen mit zumeist geringen sportlichen Anforderungen.

Freizeitspiele rekrutieren sich oft aus den Minivarianten verschiedener Sportarten (Minigolf), aktualisieren altbekannte volkstümliche Spiele aus dem Brauchtum verschiedener Völker (Bumerangwerfen) und bringen in Verbindung mit dem Aufkommen neuer Spiel- und Freizeitgeräte neue Spielformen (Frisbee) hervor.

Eine Abgrenzung zu den Kleinen Spielen ist nicht immer möglich. Als typische Freizeitspiele gelten Minigolf, Krocket, Boccia, Pendelball, Pritschentennis, Shuffleboard. Viele Freizeitspiele stellen nur geringe konditionelle Anforderungen. Es dominieren Geschicklichkeit, Präzision der „Auge-Hand-Koordination“, also feinmotorische Komponenten. Am häufigsten in Kleingruppen (Familien) praktiziert und mit „mildem“ Wetteifer verbunden, fördern Freizeitspiele vorzüglich Geselligkeit und Interaktion. Freizeitspiele erhalten zunehmend eine inhaltliche Bereicherung durch die Verbreitung nationaler bzw. territorial üblicher Spielformen aus aller Welt. Andererseits haben sich auf der Grundlage einstiger Freizeitspiele (Frisbee-Wurfscheibe) internationale Meisterschaften entwickelt. [27]

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