Sichern

1. Vorbeugende Bereitschaft eines Trainers oder Sportlehrers, beim Mißlingen einer Bewegungshandlung einzugreifen, um körperliche Schäden vom Übenden abzuwenden (aktives Sichern) sowie die Absicherung des Sportlers durch äußere Hilfsmittel und Vorkehrungen.

Zu den Hilfsmitteln gehören z. B. Matten, Gerätekontrolle u. a. (passives Sichern). Der Sportler kann sich auch selbst sichern, z. B. durch das Anwenden von Notlösungsvarianten beim Mißlingen der eigentlichen Übung. Das Sichern im eigentlichen Sinne (aktives Sichern) setzt vom Sportpädagogen gute Kenntnisse des Bewegungsablaufes voraus, um notwendig werdendes aktives Eingreifen (Helfen) realisieren zu können. Sichern kann ohne Hilfsmittel als ortsfestes Sichern,  Bereitstehen oder begleitendes Sichern/ Mitgehen sowie mit Hilfsmitteln (z. B. Longen, Gürtel, Angel, Sprungtuch) erfolgen. Sichern hat für den Übenden eine bedeutende psychologische Wirkung, die Angsthemmungen abbaut und damit Lernerfolge unterstützt.

2. Taktische Maßnahme zur Unterstützung bestimmter Wettkampfhandlungen:

  • Im Rahmen des Stellungs- bzw. Abwehrspiels wird der handelnde Spieler von einem oder mehreren Partnern, die entsprechende Positionen auf dem Spielfeld zur Sicherung dieser Aktionen einnehmen, unterstützt (Deckung).
  • Das Spielgerät wird so gehalten, geführt oder weitergegeben, daß der Gegner nicht in den Besitz des Spielgerätes kommen kann (Ballsicherung).

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