Spielerziehung

Spezieller pädagogischer Begriff zur Kennzeichnung und Nutzung der Spieltätigkeit als erzieherisches Mittel und als pädagogischer Prozeß.

Seit FRÖBEL versteht sich die Spielerziehung als Erziehung zum und durch das Spiel und wurde altersstufengemäß als didaktisches Mittel zur Förderung von Lernvorgängen eingesetzt. Entwicklungsgeschichtlich war mit der Verbreitung der Sportspiele die englische Spielerziehung von großem Einfluß. Die Spielerziehung will Spielbereitschaft und sportliche Spielfähigkeit fördern, vor allem aber soziales Verhalten der Spielenden entwickeln (freiwillige Ein- und Unterordnung, Gemeinschaftssinn, Kooperationsfähigkeit, Anerkennung der Spielregeln u. a.). In den kampfbetonten Sportspielen zielt die Spielerziehung auf eine faire Spielhaltung. Im sportlichen Training kann Spielerziehung mit ihren spezifischen Möglichkeiten nur als Bestandteil des Gesamtprozesses der Erziehung und Bildung verstanden werden. [12]

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