Trainingsvorbereitung psychische

Gedankliches Durchspielen der nächsten Trainingseinheit und vorsatzhafte Erwartungsbildung im Hinblick auf das angestrebte Belastungsmaß und Leistungsergebnis.
In Abhängigkeit von Umfang und Intensität der geplanten Belastung leitet der Sportler aus der psychischen Trainingsvorbereitung auch praktische Verhaltenskonsequenzen ab, die sich auf prophylaktische physiotherapeutische Maßnahmen, Gerätepräparationen, Besonderheiten der Freizeitgestaltung am Vorabend oder zeitliche Relationen des Nachtschlafes beziehen können.
Empirische Erfahrungen lassen häufig erkennen, daß die Aktiven verschiedener Sportarten bzw. Disziplinen einen unterschiedlichen Aufwand bei der psychischen Trainingsvorbereitung betreiben. Eine besonders intensive Beschäftigung ist immer wieder bei Ausdauersportlern vor einem anstrengenden Trainingspensum zu beobachten. In materialintensiven Sportarten gehören die Pflege und Wartung der Wettkampfgeräte zur Trainingsvorbereitung,
weil sie oftmals mit Optimierungsüberlegungen und -versuchen verbunden werden. Aufwand und Regelmäßigkeit der psychischen Trainingsvorbereitung sind ein wichtiger Gradmesser für Bewußtheit und Eigenverantwortung, mit der ein Sportler seine persönliche Leistungsentwicklung mitgestaltet. [44]

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