Doping

Anwendung von Substanzen aus verbotenen Wirkstoffgruppen und Manipulation mit verbotenen Methoden im Sport mit der Absicht der Leistungsverbesserung.

Die verbotenen Wirkstoffgruppen sind: Stimulantien (Amphetamin, Strychnin); Narkotika (Codein, Morphin); anabole Steroide (Mesterolon, Stanozolol); BetaBlocker (Propranolol, Acebutulol). Verbotene Methoden sind Blutdoping und Manipulationen mit dem Urin. Dopingmittel werden von der Medizinischen Kommission des IOC deklariert. Die Sportverbände können noch weitere Substanzen auf die Dopingliste setzen (z.B. ist für Schützen Alkohol Doping). Während der angeführte Gebrauch der Wirkstoffe nur während des Wettkampfes verboten ist, ist jetzt die Anwendung von Anabolika und Peptidhormonen auch im Training untersagt. Neu sind Trainingskontrollen auf Doping. Der Nachweis von Doping erfolgt aus der Urinprobe nach Etherextraktion mittels Gaschromatographie und Massenspektrometrie. Doping ist teuer, der Preis einer Untersuchung beträgt 200-300 DM. Nachgewiesenes Doping führt zur Sperre auf nationaler und internationaler Ebene. Aus ethischen Gründen sind Blutuntersuchungen und gynäkologische Kontrollen nicht gestattet. [47]

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