Training situatives

Beeinflussung und Verbesserung kognitiver Voraussetzungen bei der Bewältigung technisch-taktischer Anforderungen, insbesondere in den Zweikampf- und Spielsportarten sowie in einigen Ausdauersportarten ( z. B. Radsport).
Trainiert werden vor allem die Aufnahme und Verarbeitung von situationsgebundenen Informationen und sich daraus ergebende Reaktions- bzw. Entscheidungskonsequenzen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Wahrnehmungsfähigkeit und die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit (Weite, Umschaltfähigkeit), die Reaktionsschnelligkeit und -genauigkeit sowie das Denken bzw. Timing. Insgesamt soll mit T. vor allem das vorausschauende Denken entwickelt und gefördert werden, da auf diesem Wege die Handlungsschnelligkeit und -variabilität wesentlich verbessert werden kann. Im T. werden anhand von Film- oder Videomaterial durch die Sportler individuelle und/oder kollektive Handlungen analysiert, in der Vorstellung (ideomotorisches Training) trainiert und in Handlungen realisiert. Die Vorstellung unmittelbar davor erhöht die Konzentration, aktiviert  nervale und neuromuskuläre Funktionen und sensibilisiert (Sensibilisierung) Wahmehmungsprozesse. [40]

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