Paarlauf

Wettkampfdisziplin des Eis- und Rollkunstlaufs, bei der eine weibliche und eine m√§nnliche Person ihre Figuren und Elemente in voller √úbereinstimmung miteinander ausf√ľhren, so da√ü der Eindruck einer wirklichen Paarlaufkomposition im Vergleich zu der selbst√§ndigen Komposition des Einzell√§ufers entsteht.

weiter

Paddelbr√ľcke

Wackelfreie Einsteigetechnik im Kanusport, bei der das Paddelblatt flach auf dem Ufer und quer √ľber das Boot liegt.

weiter

Paddelst√ľtze

Spezielle St√ľtztechnik im Kanusport, um ein Kentern zu verhindern oder ein Aufkanten einzuleiten.

weiter

Parade-Riposte-Zyklus

Trainingsmittel im Fechten, wobei die Fechter in zyklischer Folge gegenseitig bedingte Angriffe bzw. Riposten ausf√ľhren, die mit jeweils festgelegten Paraden abgewehrt werden.

weiter

Parallelschwung

Spezieller Schwung im Alpinen Skisport, der mit paralleler Skif√ľhrung vollzogen wird.

weiter

Parallelspur

Im Skilanglauf zwei unmittelbar parallel nebeneinander verlaufende Laufspuren.

weiter

Paralleltest

Test, der den gleichen Inhalt (Merkmal, Fähigkeit, Fertigkeit) erfaßt wie ein anderer Test.

weiter

Parasympathikus

Teil des vegetativen Nervensystems, der eine d√§mpfende Funktion auf zahlreiche Organe aus√ľbt.

weiter

Partner√ľbung

K√∂rper√ľbung, die gemeinsam mit einem Partner, mit Unterst√ľtzung oder gegen den Widerstand eines Partners ausgef√ľhrt wird.

weiter

Paßgang

Skisport: Gestörte Bewegungskoordination beim Diagonalschritt.

weiter

Pause

Unterbrechung einer Tätigkeit zum Zwecke der Erholung bzw. der Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit

weiter

Pausengestaltung

Art und Weise der vor√ľbergehenden Unterbrechung (Pause) einer T√§tigkeit zum Zwecke der Erholung bzw. der Wiederherstellung der Leistungsf√§higkeit

weiter

Pelota

Tennisartiges Ballspiel baskischen Ursprungs zwischen zwei Mannschaften von je zwei bis zehn Spielern

weiter

Periodenzyklus

Sich in bestimmten Abschnitten des Trainingsprozesses (Mehrjahresaufbau oder innerhalb eines Trainingsjahres) wiederholender und durch charakteristische Perioden gekennzeichneter Trainingsverlauf

weiter

Periodisierung

Einteilung des Trainingsjahres in Trainingsperioden sowie differenzierte inhaltliche Planung und Gestaltung dieser aufeinanderfolgenden Perioden mit dem Ziel der Herausbildung der sportlichen Leistungsfähigkeit bzw. der sportlichen Form.

weiter

Periostase

Reizung der Knochenhaut durch Gewalteinwirkung (Schlag, Stoss) oder verstärkten Muskelzug bei Fehl- und Überbelastung.

weiter

Periostose

Reizung der Knochenhaut durch Gewalteinwirkung (Schlag, Stoß) oder verstärkten Muskelzug bei Fehl- und Überbelastung

weiter

Persönlichkeit

Das menschliche Individuum als soziales Wesen, das sich aktiv mit der Umwelt (seinen Lebensverh√§ltnissen) auseinandersetzt und diese mitgestaltet. Der Begriff geh√∂rt zu den vieldeutigsten Objektbeschreibungen. In Abh√§ngigkeit von der Wissenschaftsdisziplin (neben der Psychologie: P√§dagogik, Philosophie, Soziologie, Medizin, Rechtswissenschaft, Sportwissenschaft) sowie der zugrundeliegenden Pers√∂nlichkeitstheorie erfolgt eine hinsichtlich ihrer Definitionsweite und -richtung sehr unterschiedliche Begriffsbestimmung. In der […]

weiter

Persönlichkeitseigenschaften

Relativ stabile, habituelle Merkmale der Persönlichkeit, die sich auf der Basis der biologischen Ausstattung des Individuums im Prozeß der Tätigkeit entwickeln und festigen.

weiter

Perspektivelement

Turnelement, das als Zielelement am Ende des langfristigen Leistungsaufbaus steht und entsprechend den Entwicklungstendenzen in der Sportart zum Zeitpunkt des Höchstleistungsalters eines Sportlers wettkampfentscheidend wird

weiter

Pferdesport

Gesamtheit aller mit Pferden ausge√ľbten sportlichen Bet√§tigungen.

weiter

Pflichttraining

Trainingsbestandteil in den technisch-kompositorischen Sportarten, in dem einzelne Pflicht√ľbungen oder das gesamte Pflichtprogramm trainiert werden

weiter

Pflicht√ľbung

Technisch-kompositorische Sportarten: Die in einem Pflichtwettkampf zu absolvierenden Wettkampf√ľbungen bzw. Spr√ľnge

weiter

Pflugbogen

Fahren einer bogenförmigen Linie im Skisport, wobei die Ski in Pflugstellung gehalten werden

weiter

pH-Wert

Negativer dekadischer Logarithmus der Wasserstoffionenkonzentration, der die Stärke von Säure oder Base in wäßrigen Lösungen kennzeichnet.

weiter

Phänomen ideomotorisches

Durch ideomotorisches Training bzw. Bewegungsvorstellungen ausgelöste bioelektrische Aktivitäten, die den Auslenkungen bei entsprechenden Realbewegungen sehr nahe kommen.

weiter

Phänotyp

Gesamtheit der Merkmale (Phäne) im Erscheinungsbild des Menschen.

weiter

Photogrammetrie

Methode zur quantitativen Bestimmung von Meßgrößen aus photographischen Abbildungen.

weiter

Phylogenese motorische

Im weiten Sinn Stammesentwicklung ( Entstehung, Abstammung, Entwicklung) von Organismengruppen in der Aufeinanderfolge der Generationen mit ihren typischen motorischen Verlaufsformen.

weiter

Physiotherapie

Fachdisziplin der medizinischen Wissenschaft, die die Methoden der physikalischen Therapie (Elektro-, Photo-, Hydro-, Thermo-, Kryo-, Bewegungs-, Massage-, Inhalationstherapie), der manuellen Therapie, der Naturheilverfahren und der Balneo- und Klimatotherapie umfaßt.

weiter

Pinne

Einarmiger Hebel, mit dessen Hilfe der Segler (Rudergänger) das Ruder betätigen kann.

weiter

Pirouette

K√ľrlaufelement im Eiskunstlaufmit mehrfacher Drehbewegung um die K√∂rperl√§ngenachse.

weiter

Pirouettenteller

Trainingsger√§t zur Ausf√ľhrung von Drehungen um die K√∂rperl√§ngenachse im Stand.

weiter

Piste

Radsport: Fahrfl√§che einer Radrennbahn. Skisport: Pr√§parierter Hang zur Aus√ľbung des alpinen Skisports (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom, Super-G).

weiter

Planmaterialien

Gesamtheit der f√ľr die Planung, Gestaltung und Auswertung des Trainingsprozesses erforderlichen Dokumente.

weiter

Plansystem

Hierarchisch geordnete Gesamtheit der f√ľr den langfristigen Leistungsaufbau erforderlichen Plandokumente.

weiter

Planungsprozess

Aufeinanderfolge des Aufstellens, Anwendens und √úberpr√ľfens sowie des Korrigierens von Plandokumenten.

weiter

Plastikski

Skikonstruktion unter vorrangiger Verwendung von Kunststoffen bei Oberfläche, Seitenfläche, Kern und Laufsohle des Skis

weiter

Plattformball

Spezielles Trainingshilfsgerät im Boxen, das aus einem ledernen, birnenförmigen Hohlkörper besteht und unter einer hölzernen Platte etwa in Kopfhöhe angebracht ist.

weiter

Platz

Sportst√§tte f√ľr die Durchf√ľhrung verschiedener Sportarten (Sportst√§tte).

weiter

Platzsystem

Variable Kategorie des Wettkampfmodus, bei dem festgelegt wird, wie ein Aktiver vom Vorlauf in den Zwischenlauf und von hier in den Endlauf gelangt

weiter

Pokal

Preis f√ľr eine bestimmte Leistung im Wettkampf

weiter

Polo

Von mittelasiatischen Reitvölkern stammendes Mannschafts- Torspiel, das zwischen berittenen Spielern mit langen Schlägern ausgetragen wird.

weiter

Popgymnastik

Gesundheitsfördernde und freudbetonte Art des sportlichen Übens und Trainierens mit gymnastischen und tänzerischen Mitteln mit dem prägenden Merkmal der Belastungsgestaltung im Non-Stop-Verfahren mit Musik.

weiter

Position (Fechten)

Bestimmte Stellung des bewaffneten Armes und der Waffe im Verhältnis zum eigen Körper des Fechters.

weiter

Positionsangriff

Mannschaftstaktisches Angriffsverfahren bei bereits organisierter und formierter Abwehr durch den Gegner bzw. zur Verzögerung des Spiels in entscheidenden Spielsituationen.

weiter

Positionswechsel

Spielsportarten: Läufe der Spieler, bei denen sie, wenn die Mannschaft in Ballbesitz ist, ihre Grundposition oder ihre augenblicklichen Positionen verlassen, um die optimale Fortsetzung des Angriffs zu ermöglichen.

weiter

Prellball

Sportgerät: Faustball, ein Hohlball ohne besonders normierte Maße.

weiter

Prellen/Fangen

Rhythmische Sportgymnastik: Ger√§ttechnik, bei der das Handger√§t durch Druck in Richtung einer Unterst√ľtzungsfl√§che beschleunigt wird, von der es je nach Druckst√§rke und Einfallswinkel in eine bestimmte Richtung und H√∂he zur√ľckprellt und wieder gefangen werden mu√ü.

weiter

Preßdeckung

Abwehrverhalten im Handball und Basketball, bei dem Abwehrspieler ihre persönliche Gegenspieler räumlich und körperlich sehr nahe decken.

weiter

Pressing Game

In einigen Sportspielen das unter Einsatz aller Mannschaftsteile schnelle und druckvolle Angreifen („Anrennen“) des gegnerischen Tores.

weiter

Pressung

Anstieg des intrathorakalen Druckes durch willk√ľrlich behinderte Ausatmung.

weiter

Prinzip

Allgemeiner Grundsatz, der auf der Grundlage von Gesetzmäßigkeiten und wesentlichen Eigenschaften der objektiven Realität beruht und dem Menschen in der theoretischen wie in der praktischen Tätigkeit als Handlungsorientierung dient.

weiter

Prinzip biomechanisches

Allgemeiner Grundsatz der Handlungsorientierung f√ľr biomechanisch zweckm√§√üige L√∂sungen von Bewegungsaufgaben innerhalb einer biomechanisch gleichartigen Klasse (mechanisch darstellbares Ziel/mechanische Bedingungen) von Bewegungsaufgaben.

weiter

Prinzip didaktisches

Didaktischer Handlungsgrundsatz, der didaktisch-methodische Handlungen des P√§dagogen wichtet, begr√ľndet oder pr√ľft.

weiter

Prinzip forschungsmethodisches

Allgemeiner Grundatz f√ľr eine effektive Forschungsgestaltung, der auf Gesetzm√§√üigkeiten und wesentlichen Eigenschaften der objektiven Realit√§t sowie historischer Erkenntnisse beruht.

weiter

Prinzip taktisches

Gesicherter, einpr√§gsam und allgemein formulierter Grundsatz, der als Leitfaden f√ľr das taktische Verhalten im Wettkampf dient.

weiter

Prinzip trainingsmethodisches

Trainingsprinzip, durch das eine Handlungsweisung f√ľr die methodische Gestaltung des sportlichen Trainings gegeben wird. In Abgrenzung zu anderen Trainingsprinzipien gibt es eine unmittelbare Handlungsorientierung f√ľr den Trainer, Sportlehrer und √úbungsleiter. Trainingsmethodische¬†Prinzipien stellen den Kern f√ľr ein noch ausstehendes System der Trainingsprinzipien dar. Einige wesentliche trainingsmethodische¬†Prinzipien sind: Prinzip der ansteigenden Belastung; Prinzip der Zyklisierung des Trainingsaufbaus; […]

weiter

Protein

Hochmolekulare Eiweißverbindungen aus 20 Aminosäuren.

weiter

Prozeß pädagogischer

Sozialer Prozeß der Interaktion von Lehrenden und Lernenden zum Zwecke der Förderung von Personalisation und Sozialisation, der Befähigung zum sachlich und sozial kompetenten Handeln in den Tätigkeitsfeldern des gesellschaftlichen Lebens und individueller Lebensgestaltung.

weiter

Prozeßanalyse

Analyse, die darauf gerichtet ist, die zeitlichen Veränderungen von Zuständen und Effekten sowie die Dynamik von Prozessen aufzuklären.

weiter

Prozeßbeobachtung

Beobachtung, die darauf gerichtet ist, einen Verlauf festzustellen, speziell die Entwicklung eines Sachverhaltes oder einer Erscheinung.

weiter

Pr√ľfverfahren statistisches

Mittel zur Feststellung, ob sich statistische Maßzahlen, die in Stichproben ermittelt wurden, tatsächlich oder nur zufällig unterscheiden.

weiter

Psychodiagnostik

Methodensystem und Lehre der Beurteilung von Menschen bez√ľglich ihrer individuellen psychischen Pers√∂nlichkeitsmerkmale und Voraussetzungen, die dem Erleben und Verhalten (Handeln) zugrundeliegen.

weiter

Psychophysiologie

Interdisziplinäres Teilgebiet der Psychologie, dessen Theorie und Methodik dazu beitragen soll, das Erleben, Handeln und Verhalten in seinen Wechselbeziehungen zu biophysiologischen und neurophysiologischen Veränderungen zu untersuchen und zu beeinflussen.

weiter

Psychoregulation

Bewusste Regulation des aktuellen Zustandes durch Optimierung und Harmonisierung psychophysiologischer Funktionsabläufe und emotionaler Prozesse.

weiter

Psychoregulationsprogramm variables

Psychologisches Trainingsprogramm, das auf unterschiedlichen (variablen) psychoregulativen Techniken
( Psychoregulation) basiert und personenbezogen sowie anforderungs- bzw. situationsorientiert eingesetzt wird.

weiter

psychoregulative Einheit

Auf der Basis erfolgreich eingesetzter Selbstbeeinflussungstechniken von Sportlern entwickeltes Verfahren (KRATZER), das in seiner Grundform neben Atem√ľbungen vor allem Selbstinstruktionen und mentale √úbungen enth√§lt.

weiter

Pubertät

Stadium der Ontogenese, in dem- im Unterschied zur Pubeszenz als Vorgang bzw. Proze√ü – die m√§nnlichen und weiblichen Keimdr√ľsen in den geschlechtsreifen Zustand √ľbergehen.

weiter