Spielsportarten: Taktische Maßnahme der Spielgestaltung im Angriff, bei der das Handlungstempo beschleunigt oder verzögert wird.
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Riemen
Rudern: Bezeichnung des mit beiden Armen geführten Ruders.
Ring
Quadratische, seilumspannte Wettkampfstätte im Boxen.
Ringen
Olympische Zweikampfsportart mit den Disziplinen: Griechisch-Römischer Ringkampf und Freier Ringkampf.
Ringerbrücke
Typische Position eines Ringers (Ringen) im Bodenkampf, die durch ein Heben des Beckens in der Rückenlage entsteht, so daß nur Stirn, Fußsohlen und Handflächen Kontakt mit der Ringermatte haben.
Ringermatte
Wettkampf- und Trainingsfläche im Ringen.
Ringerpuppe
Trainingshilfsgerät im Ringen, das insbesondere im technisch-taktischen Lern- und Vervollkommnungstraining, im ringkampfspezifischen Konditionstraining sowie im Rahmen von Tests zur Objektivierung ringkampfspezifischer Leistungsvoraussetzungen Anwendung findet.
Ringkampf
= Ringen
Ringrichterkommando
In der Wettkampfbestimmung für den Ringrichter vorgegebener Befehl für die Leitung eines Boxkampfes.
Riposte
Angriffshandlung des Fechters, die unmittelbar nach einer erfolgreichen Parade erfolgt.
Risiko
Wagnis; Wahrscheinlichkeit des Mißlingens menschlicher Handlungen.
Risiko taktisches
In der Strategie und Taktik die einem Sportler mehr oder minder bekannte Abweichung der Realisierungswahrscheinlichkeit in einer Entscheidungssituation von der absoluten Erfolgssicherheit einer Handlung.
Risikobereitschaft
Psychische Leistungsvoraussetzung beim Auftreten von Risiken, die den Verlauf bestimmter Entscheidungsprozesse im Handlungsvollzug maßgeblich bestimmt und in charakteristischer sportartspezifischer Ausprägungsform auftritt.
Risikotraining
Methodische Maßnahmen bzw. Trainingsanforderungen, die einer gezielten Durchbrechung solcher bereits automatisierter Regulationsprozesse im sportlichen Handeln dienen, die die Risikobereitschaft einschränken.
Ristschlag
Sportschwimmen: Bewegungsphase im zyklischen Vollzug der Beinbewegung (des Beinschlages ), die, unabhängig von der Lage des Körpers im Wasser ( Körperlage ), beim Rücken- (Aufwärtsschlag), Kraul- (Abwärtsschlag) und Delphinschwimmen (Abwärtsschlag) in Richtung Fußrist verläuft.
Rivalität
Antriebswirksames und leistungsstimulierendes Erleben und Gestalten von Wettbewerbssituationen zwischen konkurrierenden Personen oder Gruppen. Durch Rivalität werden die Rivalen vor allem dadurch motiviert, durch Sieg, Gewinn oder Erfolg die Leistungshierarchie aus der Sicht des Besseren zu festigen und aus dem Blickwinkel des bisher Schlechteren zu verändern. Rivalität. kann sich auch im Behaupten bzw. im Erweitern des […]
Roboter
Elektrisches Ballzuspielgerät im Tischtennis und Tennis, das bei der Technikschulung bis zu einem gewissen Grade einen Partner ersetzt.
Rollbewegungen
Rotationen um momentane Drehachsen, die sich an der jeweiligen Berührungsstelle zwischen dem Körper und der Unterlage befinden.
Rolle
Grifftechnik im Ringen, typisch für den Bodenkampf in beiden Ringkampfdisziplinen, die zur Griffgruppe der Wälzer gerechnet wird.
Rolle soziale
Summe normativer Verhaltenserwartungen, die von einer Bezugsgruppe oder mehreren Bezugsgruppen an die Inhaber bestimmter sozialer Positionen herangetragen werden.
Rollen/ Aufnehmen
Rhythmische Sportgymnastik: Gerättechnik, bei der durch entsprechende Impulsgabe (Beschleunigung und Drehimpuls) eine Bewegung des Handgerätes entsteht, die durch die Verbindung von Rotation und Translation gekennzeichnet ist.
Rollhockey
Um 1910 von England nach Deutschland übernommenes Sportspiel auf Rollschuhen, bei dem zwei Mannschaften versuchen, den Ball mit einem Schläger in das gegnerische Tor zu spielen
Rollsport
Mit Rollschuhen betriebene Sportart mit den Disziplinen Rollschnellauf, Rollkunstlauf und Rollhockey.
Rollstuhlbasketball
Nach den Regeln des Internationalen Basketball-Verbandes (FIBA) gespieltes Basketballspiel für Rollstuhlfahrer.
Rollstuhlfahren
Sportliche Ausdauerdisziplin, die für körperlich Behinderte mit Hilfe eines Rollstuhls durchgeführt wird
Rollstuhlsport
Sportliche Tätigkeit Behinderter, die dafür auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Rollstuhltanz (Behinderte}
Form des Tanzens Behinderter, die aufgrund ihrer Schädigung und der damit einhergehenden eingeschränkten Gehfähigkeit ständig oder zeitweilig auf den Rollstuhl angewiesen sind.
Rotation
= Bewegung, drehende = Körperdrehung = Drehung
Rückenkraulschwimmen
In der Schwimmsportart Rückenschwimmen ausschließlich angewandte Schwimmtechnik.
Rückenlage
Körperlage des Schwimmers, bei der Rücken und Rückseite der Beine zum Boden des Schwimmbeckens bzw. nach unten weisen.
Rückenschule
Programm zur gezielten Prävention bzw. Therapie von Beschwerden und Leistungseinschränkungen im Bereich der Wirbelsäule.
Rückenschwimmen
Sportschwimmart, bei der die Wettkämpfer während des gesamten Wettkampfes in Rückenlage schwimmen.
Rückenstart
Beginn des Wettkampfes im Rückenschwimmen.
Rückinformation
Dem Verursacher zufließende Information über die von ihm ausgelösten Aktivitäten.
Rücklage
Zurücklehnen des Körpers beim Abfahren im alpinen Skisport, wodurch der Druck auf die Fersen erhöht wird.
Rückwärtslauf
Eisschnellauf, Eiskunstlauf: Fortbewegungsart auf dem Eis, wobei der Rücken stets in Laufrichtung zeigt.
Rückwärtssprünge
Klasse der aus dem Stand rücklings ausgeführten und rückwärtsdrehenden Sprünge.
Ruder
Im weitesten Sinne die gesamte Vorrichtung zum Steuern eines Bootes, im engeren Sinne das drehbare Ruderblatt am oder unter dem Heck.
Ruderbecken
Spezielle Test- und Trainingsanlage in Bootshäusern.
Ruderdisziplinen olympische
Das Rudern ist bereits seit 1896 ( Männer; Frauen erst seit 1976) ununterbrochen im olympischen Programm (in Athen allerdings wetterbedingt ausgefallen).
Rudersport
Mit Ruderbooten ausgetragene Geschwindigkeitswettbewerbe über 2000 m.
Rugby
Aus der englischen Stadt Rugby stammendes Ballspiel („Fußball mit Aufnehmen des Balles“, 1823) zweier Mannschaften.
Runde
1. Die für die Durchführung der Wettkampfform Rundenwettkampf typische Bezeichnung ( series ). 2. Bezeichnung für Wettkämpfe, die nach dem Platzsystem ausgetragen werden (round). 3. Länge einer Bahn bei Wettkämpfen auf abgesteckten Rundkursen, z. B. leichtathletische Läufe, Straßenradrennen, Motorradrennen (lap ). 4. Festgelegter Zeitabschnitt (round) in Kampfsportarten ( z. B. im Amateurboxen 3 min). [73]
Rundschlag
Einfacher Paddelschlag, bei der das Paddel einen mehr oder weniger großen Bogen beschreibt.
Runterreißer
Griffgruppe im Ringen, die jene Grifftechniken im Griechisch-Römischen und im Freien Ringkampf umfaßt, mit deren Hilfe der Angreifer seinen Gegner aus dem Standkampf in die Bank-, Bauch-, Brücken- oder Rückenlage des Bodenkampfes überführt, ohne ihn dabei von der Ringermatte zu heben.
Säbel
Hieb- und Stoßwaffe, die von Männern gefochten wird.
Saisonwettkampf
Kategorie der Wettkampfweise mit den Wettkampfformen Rundenwettkampf und Stufenwettkampf.
Saltodrehgerät
Spezielle Konstruktion zur Ausführung von ein- und mehrachsigen Körperdrehungen, bei der der Sportler durch eine gürtelartige Haltevorrichtung an das Gerät gekoppelt wird.
Saltowende
Im Sportschwimmen nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung für sporttechnische Varianten der tiefen Wende.
Sandsack
Spezielles Trainingshilfsgerät im Boxen, bestehend aus Leder mit weicher Polsterung und (unterschiedlicher) Innenfüllung.
Sättigung psychische
Unlustbetonter Spannungszustand mit affektiv (Affekt) ausgelöster Steigerung der psychophysischen Aktivität.
Satz
Spielabschnitt in einigen Sportspielen.
Satztraining
Organisatorisch-methodische Form des Konditionstrainings, die insbesondere zur Ausbildung von Maximal- und Sehnellkraftfähigkeiten dient und bei der mehrere Gruppen (Sätze) von Kraftübungen nacheinander durchgeübt werden.
Sauerstoffaufnahme
Die in einer Minute aufgenommene Sauerstoffmenge (VO) als Kenngröße in der Funktionsdiagnostik.
Sauerstoffdefizit
Am Arbeitsanfang bestehendes Defizit in der Sauerstoffaufnahme, das durch die alactaziden und lactaziden Mechanismen der Energiewandlung kompensiert wird.
Sauerstoffdifferenz arterio-venöse
Differenz des Sauerstoffgehalts in venösem und arteriellem Blut.
Sauerstoffmangel
Verminderte Sauerstoffaufnahme bei Höhenaufenthalt und Höhentraining.
Sauerstoffpartialdruck
Druck des Sauerstoffanteils in der Einatmungsluft.
Sauerstoffpuls
Quotient aus Sauerstoffaufnahme und Herzschlagfrequenz.
Sauerstoffschuld
Sauerstoffmehraufnahme nach Beendigung der Belastung.
Saugwirkung
Skisport: Physikalische Erscheinung, die durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt der Schneedecke entsteht und aufgrund des sich dadurch bildenden Wasserfilms vortriebshemmend wirkt.
Sauna
Heißluftbad bei Temperaturen zwischen 70°C und 110°C und niedriger relativer Luftfeuchtigkeit (Trockensauna).
Säuren-Basen-Haushalt
Zustand des Säuren-Basen-Gleichgewichts in Körperflüssigkeiten.
Schach
Aus Indien stammendes altes Brettspiel für zwei Personen.
Schädel-Hirn-Trauma
Kombinierte Verletzung von Kopfschwarte, Schädelknochen und Hirn.
Schaft
= Kolben (Schießsport)
Schattenboxen
Spezifisches Trainingsmittel (-übung) im Boxsport, bei dem der Sportler gegen einen fiktiven Gegner „kämpft“ und dabei entsprechende Kampfhandlungen ausführt.
Schattenfechten
Spezielles Trainingsmittel im Fechten, bei dem der Fechter Bewegungen, vorwiegend Beinbewegungen, unter dem Gesichtspunkt eines Kampfes mit einem gedachten Gegner ausführt.
Schätzen
Methode zur näherungsweisen subjektiven Bestimmung von Ausprägungen qualitativer Merkmale.
Schätzskala
Quantifizierungsinstrument zur Objektivierung des Ausprägungsgrades qualitativer Leistungsmerkmale personaler Eigenschaften, aktueller Zustandslagen und verschiedener Dimensionen der Gerichtetheit der Persönlichkeit.
Scheibenhantel
= Hantel
Scheibenräder
Laufräder im Straßen- und Bahnradsport ohne Speichen und mit einer stabilen Gesamtverkleidung der Räder.
Scheinhandlung
Taktische Handlung zur Täuschung des Gegners und zur Verschleierung der eigenen Absichten.
Schema
Interne Repräsentation für eine Klasse von Bewegungshandlungen, die eine Reihe von Regeln über das Verhältnis der Informationsquellen zueinander unterhält; zentraler Begriff der Schematheorie (SCHMIDT, 1975).
Schematheorie
~Schema
Schere
Sportschwimmen: Umgangssprachliche Bezeichnung für den Terminus „asymmetrischer Beinschlag“.
Schiedsgericht
= Kampfgericht
Schiedsrichter
= Kampfrichter
Schießsport
Gruppe von Sportarten und Disziplinen, bei denen der Sportler mittels Waffe feststehende (Ring- oder Silhouettenscheiben) oder bewegliche Ziele (Tierscheiben, Wurftauben) möglichst genau treffen muß.
Schießzubehör
Die für den Schießsport notwendigen Gebrauchsgegenstände.
Schlagamplitude
Sportschwimmen: Größter vertikaler Abstand der Füße in der Beinbewegung bei Schlagschwimmarten.
Schlagfolge
Unterschiedliche Verbindungsmöglichkeit von Grundschlägen im Boxen.
Schlagfrequenz
Rudern, Kanusport: Anzahl der Ruder- oder Paddelschläge je Minute.
Schlaghand
Hand eines Boxers, die beim Einnehmen der Boxstellung hinter der anderen Hand (Führungshand) liegt.
Schlagkombination
Boxen: Schlagfolge, bei der mindestens zwei verschiedenartige Grundschläge (Gerade, Haken) miteinander verbunden werden.
Schlaglänge
Rudern, Kanusport: Vortrieb des Bootes vom Beginn der Einsatzphase bis zum Ende der Aushubphase.
Schlagmethode
~Krafttraining reaktives
Schlagschwimmarten
Aus sporttechnischer Sicht nicht mehr zutreffender Sammelbegriff für die Schwimmtechniken Kraul-, Rückenkraul- und Delphinschwimmen in Abgrenzung von den „Stoß“-Schwimmtechniken Brustschwimmen, Schmetterlingsschwimmen mit Grätschbeinstoß und Rückengleichschlagschwimmen.
Schlagserie
Boxen: Schlagfolge, bei der eine Vielzahl gleichartiger Grundschläge miteinander verbunden wird.
Schlagstruktur
Rudern, Kanusport: Kinematische (räumlich-zeitliche) und dynamische Struktur eines Bewegungszyklus.
Schlagverbindung
Boxen: Schlagfolge von 2 bis 3 gleichartigen Grundschlägen.
Schlagvortrieb
Rudern, Kanusport: Weg, den das Boot während eines Schlagzyklus zurücklegt.
Schlagweite
~Schlaglänge
Schlagwurf
Speerwurf, Keulenwurf und einzelne Wurftechniken im Hand- und Basketball werden mit einer Schlagwurfbewegung ausgeführt.
Schlagzahl
Rudern, Kanusport: Anzahl der Ruder- oder Paddelschläge, die für eine bestimmte Strecke benötigt werden.
Schlagzyklus
~Einzelzyklus
Schlange
Rhythmische Sportgymnastik: Gerättechnik, typisch für das Band, bei der wellenförmige Bögen als unverwechselbare Zeichnung durchfortlaufende Schwungbewegung der Hand bzw. des Unterarmes entstehen.
Schlittensport
Gruppe fahrtechnischer Wintersportarten, zu denen der Bob-, Rennrodel- und Skeletonsport gehören.
Schlittschuh
Gerät zur Fortbewegung auf dem Eis, das fest unter einem hochschaftigen Schuhwerk angeschraubt ist.
Schlittschuhschrittechnik
Technik im Skilanglauf, die der Lauftechnik des Eisläufers nahe kommt.