Beobachtung, die darauf gerichtet ist, einen Verlauf festzustellen, speziell die Entwicklung eines Sachverhaltes oder einer Erscheinung.
Archive
Prüfungswettkampf
Kontrollwettkampf
Prüfverfahren statistisches
Mittel zur Feststellung, ob sich statistische Maßzahlen, die in Stichproben ermittelt wurden, tatsächlich oder nur zufällig unterscheiden.
Pseudarthrose
Falsche Gelenkbildung nach gestörter Heilung bei Knochenbruch.
Psychodiagnostik
Methodensystem und Lehre der Beurteilung von Menschen bezüglich ihrer individuellen psychischen Persönlichkeitsmerkmale und Voraussetzungen, die dem Erleben und Verhalten (Handeln) zugrundeliegen.
Psychophysiologie
Interdisziplinäres Teilgebiet der Psychologie, dessen Theorie und Methodik dazu beitragen soll, das Erleben, Handeln und Verhalten in seinen Wechselbeziehungen zu biophysiologischen und neurophysiologischen Veränderungen zu untersuchen und zu beeinflussen.
Psychoregulation
Bewusste Regulation des aktuellen Zustandes durch Optimierung und Harmonisierung psychophysiologischer Funktionsabläufe und emotionaler Prozesse.
Psychoregulationsprogramm variables
Psychologisches Trainingsprogramm, das auf unterschiedlichen (variablen) psychoregulativen Techniken
( Psychoregulation) basiert und personenbezogen sowie anforderungs- bzw. situationsorientiert eingesetzt wird.
psychoregulative Einheit
Auf der Basis erfolgreich eingesetzter Selbstbeeinflussungstechniken von Sportlern entwickeltes Verfahren (KRATZER), das in seiner Grundform neben Atemübungen vor allem Selbstinstruktionen und mentale Übungen enthält.
Pubertät
Stadium der Ontogenese, in dem- im Unterschied zur Pubeszenz als Vorgang bzw. Prozeß – die männlichen und weiblichen Keimdrüsen in den geschlechtsreifen Zustand übergehen.
Pubeszenz
Etappe der biotischen Entwicklung im Reifungsalter vom Beginn der Geschlechtsreifung bis zur Menarche (weiblich) bzw. Spermarche oder Ejakularche (männlich).
Pulsfrequenz
Herzfrequenz
Punktball
Spezielles Trainingshilfsgerät im Boxen zur Schulung der Schlaggenauigkeit, bestehend aus einem kleinen Ball von der Größe eines Schlagballs, der an einem Seil etwa in Kopfhöhe des Sportlers aufgehängt ist.
Punktefahren
Bahnradsportwettbeweb über eine bestimmte Distanz mit Zwischenpunktwertungen in vorher festgelegten Runden.
Punktmaschine
Computergestützte Registriervorrichtung zur Bewertung eines Wettkampfes im Amateurboxsport.
Punktsystem
Kategorie des Wettkampfmodus. Bei diesem System bestreitet „jeder gegen jeden“ einen Wettkampf, wobei zwei Punkte vergeben werden (Sieger erhält beide Punkte, bei unentschiedenem Ausgang jeder einen Punkt).
Punktwertung
Art und Weise der Bewertung eines Weftkampfergebnisses mit Hilfe von Punkten.
Pyramidenmethode
Belastungsverfahren im Krafttraining mit stufenartiger Erhöhung der Intensität.
Qualifikation
1. Festgelegte sportliche Leistung, die nachweisbar erbracht werden muß, um an bestimmten Wettkämpfen (zum Beispiel Deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele oder Turn- und Sportfeste) teilnehmen zu können oder um innerhalb einer Meisterschaft zum Beispiel die Endrunde zu erreichen. 2. Festgelegte Leistungskategorien für Übungsleiter, Trainer, Schiedsrichter und Sportler in den nationalen und internationalen Sportverbänden.
Qualifikationskampf
Teil eines Wettkampfes, der in einigen Sportarten der Ermittlung einer bestimmten Zahl von Teilnehmern für den Vorkampf dient.
Qualifikationsleistung
Qualifikation
Qualifikationsspiel
Einzelwettkampf im Sportspiel, der innerhalb eines festgelegten Wettkampfmodus für eine bestimmte Zahl von Spielern oder Mannschaften um das Erreichen einer bestimmten Qualifikation geführt wird.
Qualifikationswettkampf
Wettkampfart, die der Qualifikation für einen bestimmten Wettkampf dient
Quantifizieren
Das Zuordnen einfacher Zahlen zu Objekten und Ereignissen und deren Merkmalen und Eigenschaften nach festen Vorschriften.
Quartettstart
Eisschnellauf: Startfolge, bei der das zweite Paar zu dem Zeitpunkt gestartet wird, an dem das zuerst gestartete Paar etwa 100 bis 150 Meter zurückgelegt hat.
Querfeldeinrennen
Radsportwettbewerb, der in den Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonaten im Gelände mit natürlichen und künstlichen Hindernissen auf bis zu 3 km langen Rundkursen durchgeführt wird.
Querkraft
Senkrecht zur Richtung einer äußeren Kraft auftretende Kraftkomponente.
Rad
Rennmaschine
Radball
Ein seit Anfang des 20. Jh. in Sporthallen, Sälen und auf Rollschuhbahnen betriebenes
Mannschaftsspiel, bei dem je zwei Spieler auf leichten (13 kg), kurzen Rädern einen Stoffball mit Vorder- oder Hinterrad bewegen.
Raddoppio
Beinbewegungskombination im Fechten, bestehend aus zwei Ausfällen.
Radialkraft
= Zentripetalkraft
Radpolo
Ein vom Polo abgeleitetes Radballspiel (vorwiegend für Frauen-Zweiermannschaften), wobei ein Filzball mit Polostöcken in das gegnerische Tor getrieben werden soll.
Radrennbahn
Radrennsport: Wettkampf- und Trainingssportstätte.
Radrennsport
Radsport
Radsport
Sportart, in der alle Sportdisziplinen zusammengefaßt sind, die mit verschiedenen speziellen Fahrrädern ausgeübt werden.
Rahmentrainingsplan
Vorgaben eines Sportverbandes zur Gestaltung des Trainings für mehrere Alters- oder Leistungsklassen.
Randori (Ran)
Freies Üben im Judo als Sammelbegriff für die Trainingsübungen im wettkampfnahen Bereich.
Ranglistenwettkampf
Besondere Kategorie der Wettkampfart Meisterschaft bzw. Bestenermittlung, bei dem die Reihenfolge ( 1- n) der Sportlerinnen/ Sportler ermittelt wird.
Rangsystem
Kategorie des Wettkampfmodus, System zur Ermittlung der Plätze 1 bis n.
Raum-Wind-Kurs
Kurs im Segelsport, bei dem der Wind „raum“, d.h. günstig und frei einfällt.
Raumdeckung
Verfahren der Abwehrtaktik in den Tor-, Mal- und Korbspielen.
Raumgestaltung
Technisch-kompositorische Sportarten: Fortbewegung einer Sportlerin oder einer Gruppe auf dem Grundriß der Wettkampf- bzw. Vorführfläche und in bezug zu den Dimensionen Höhe, Breite und Tiefe des umgebenden Raumes.
Raumorientierung
Komponente der Steuerung und Regelung von Bewegungshandlungen, bestehend in der Informationsaufnahme und -verarbeitung über die jeweiligen räumlichen Verhältnisse und die eigene Position im Raum sowie der situationsgerechten Anpassung an räumliche Verhältnisse.
Reaktion akustisch-motorische
Ausführung einer motorischen Aktion auf ein akustisches Signal hin.
Reaktion einfache
Antwort auf ein bekanntes, unvermittelt auftretendes Signal durch eine vorher eindeutig festgelegte Bewegung.
Reaktion ideomotorische
=Phänomen, ideomotorisches
Reaktion komplexe
= Reaktion, komplizierte
Reaktion komplizierte
Antwort auf ein vorher nicht eindeutig bekanntes Signal durch eine im voraus unbestimmte motorische Aktion (Reaktionen zur Auswahl).
Reaktion motorische
Schnelle und zweckmäßige Bewegungs- oder Handlungsantwort (Antwortverhalten) auf ein Signal (Reiz) oder eine vorausgehende Aktion, Operation bzw . Bewegungshandlung (Reizsituation).
Reaktion psychovegetative
Durch psychische Prozesse, Zustände und/oder Inhalte ( z. B. Gefühle, Einstellungen, Vorstellungen, Gedanken u. ä.) ausgelöste Reaktionen im autonomen Nervensystem.
Reaktion taktil-motorische
Antwort mit einer motorischen Aktion auf ein taktiles Signal.
Reaktion visuell-motorische
Antwort mit einer motorischen Aktion auf ein optisches Signal.
Reaktionsfähigkeit motorische
Koordinative Fähigkeit; relativ verfestigte und generalisierte Leistungsvoraussetzung zum schnellen und zweckentsprechenden (aufgabenmäßigen) Antwortverhalten auf mehr oder weniger komplizierte Signale oder vorausgehende Aktionen, Operationen bzw. Bewegungshandlungen (Reizsituationen).
Reaktionsschnelligkeit
►Reaktionsfähigkeit, motorische
Reaktionstraining
Form des Schnelligkeitstrainings zur unmittelbaren Verbesserung der Reaktionsgeschwindigkeit.
Reaktionszeit
Zeit vom Setzen eines Sinnesreizes bis zum Beginn der willkürlichen Reaktion.
Rechtsausleger
Boxsportler, der die rechte Hand als Führungshand einsetzt.
Reffen
Verkleinerung der Segelfäche bei starkem, nur noch schwer beherrschbarem Wind.
Reflex
Stereotype Reaktion des Körpers auf einwirkende Reize aus Umwelt oder Körperinnerem.
Reflexhandlung
Umgangssprachliche Benennung einer raschen, zuverlässigen und programmstabilen Reaktion auf definierte Reize, die ohne bewußte Initiierung und notwendige Verlaufskontrolle automatisiert abläuft.
Refraktärzeit
Phase nach elektrischer Erregung eines Gewebes (Muskel), in der ein erneut einwirkender Reiz kein Aktionspotential auslöst.
Regatta
Wettkampf in den Wasserfahrsportarten, der auf einer speziell markierten Wasserfläche zur Austragung gelangt.
Regattastrecke
Wettkampfanlage im Rudern, Kanusport, Segeln, Motorwassersport, Wasserski.
Regel
Handlungsorientierung für die Ausführung bestimmter Tätigkeiten.
Regel strategisch-taktische
Handlungsbezogene Entscheidungsregel auf der Grundlage einer gewissen Regelhaftigkeit (Norm) in der Auftrittshäufigkeit, Auftrittswahrscheinlichkeit und in der durchschnittlichen Ergebniserwartung beziehungsweise im zu kalkulierenden Nutzen von strategisch-taktischen Entscheidungen.
Regel trainingsmethodische
= Regel (2)
Regelwerk
Gesamtheit aller Wettkampfregeln einer Wettkampfbestimmung.
Regeneration
Erneuerung bzw. Wiederherstellung zuvor vorhandener und verlorengegangener Potenzen im biotischen und psychischen Bereich.
Regression
In der mathematischen Statistik Darstellungsform für die Abhängigkeit von Variablen, die die Art des Zusammenhanges von Variablen beschreibt.
Regulationsebenen
Unterschiedliche Ebenen der Beteiligung des Bewusstseins bei der Ausführung von Tätigkeiten bzw. Handlungen.
Rehabilitationssport
Im engeren Sinne System von bewegungstherapeutischen Übungen Behinderter; die vorwiegend und in erster Linie darauf gerichtet sind, die Ziele der Rehabilitation unmittelbar zu unterstützen.
Reibung
Physikalische Erscheinung, bei der eine Relativbewegung zweier sich berührender Körper durch eine in den Berührungsflächen wirkende Kraft gehemmt bzw. verhindert wird.
Reibungskoeffizient
Zahl, die die spezifische stoffliche Beschaffenheit zweiersich berührender Körper unter bestimmten Bedingungen (Haften, Gleiten, Rollen) ausdrückt.
Reibungskraft
Die durch Reibung hervorgerufene Kraftwirkung.
Reifen
Rhythmische Sportgymnastik: 1. Nach internationalen Wertungsvorschriften genormtes Handgerät.
2. Eine der Wettkampfdisziplinen in der Sportart.
3. Spiel- und Trainingshilfsgerät im Freizeitsport.
Reifung
Teilaspekt von Entwicklungsprozessen in der belebten Natur (Pflanze, Tier, Mensch), der genetisch determiniert vom Moment der Befruchtung über arteigen verschiedene Zwischenstadien zur biotischen Reife und Vermehrungs- bzw. Fortpflanzungsfähigkeif führt.
Reifungsalter
= Reifungszeit
Reifungszeit
Entwicklungsabschnitt in der menschlichen Ontogenese, der vom Beginn der Geschlechtsreifung bis zum Erreichen des körperlich vollreifen Zustandes ( Maturität) reicht.
Reifungszeit erste Phase der
= Pubeszenz
Reifungszeit zweite Phase der
= Adoleszenz
Reihe methodische
Eine nach der Schwierigkeit des Erlernens bzw. nach fachlichen Zielen und Aufgaben gestufte Anordnung von durchzuführenden Übungen.
Reißen
Eine der beiden Wettkampfübungen im olympischen Zweikampf im Gewichtheben (Reißen/Stoßen) und Trainingsübung im Krafttraining vieler Sportarten.
Reitsport (Behinderte)
Reitsportliche Übungen für Behinderte, die eine besonders geeignete Rehabilitationsmaßnahme darstellen, da sie sowohl auf den Stütz- und Bewegungsapparat wie auch auf das kardiapulmonale System positive Wirkungen ausüben.
Reiz
Veränderung im Zustand des äußeren oder inneren Milieus des Körpers, der bei Einwirkung auf erregbare Strukturen eine Erregung oder Zustandsveränderung hervorruft.
Reizschwelle
Für die Auslösung einer Erregung oder Empfindung im Minimum notwendige Stärke des Reizes.
Rekord
Sportliche Höchstleistung in einer objektiv meßbaren Sportart/-disziplin, die erstmalig erreicht und deren Ergebnis entsprechend den Wettkampfbestimmungen exakt festgestellt, kontrolliert und bestätigt wurde.
Rekrutierung
Aktivierung zusätzlicher Motoneurone und damit weiterer Muskelfasern für das Erreichen einer höheren Muskelspannung (Kraft).
Relaxation
Entspannung und Erschlaffung kontraktiler oder passiver Strukturen nach Spannungserhöhung
Reliabilität (Test)
Testreliabilität
Rennen
Wettkämpfe in Sportarten oder Disziplinen, bei denen die Geschwindigkeit über die Plazierung des Aktiven entscheidet und meistens mittels Sportfahrzeugen (Sportgeräten), auch Pferden, betrieben werden.
Rennmaschine
Spezielles Fahrrad für den Straßen- und Bahnradsport.
Rennrodelsport
Disziplin des Schlittensports, in der der Sportler das Sportgerät (Rodel) in Rückenlage steuert.
Repertoire methodisches
Gesamtheit des zum Erlernen eines Zielelements oder Schwerpunktelements im Rahmen von Lernschrittfolgen verwendeten Übungsgutes.
respiratorischer Quotient (RQ)
Verhältnis der Kohlendioxid-(C02 -)Ausscheidung zur Sauerstoff( O2)-Aufnahme (Abkürzung= RQ).
Retardation
Entwicklungsverzögerung in der Ontogenese des Kindes- bzw. Jugendalters, die in einem zeitlichen Zurückbleiben bestimmter Entwicklungsmerkmale gegenüber der durchschnittlichen Entwicklung dieser Merkmale besteht.
Retestmethode
Testwiederholung
Rezeptor
Reizaufnehmender Teil der Zelle, eines Organs oder Systems.
Rhythmische Sportgymnastik (RSG)
Technisch-kompositorische Sportart mit koordinativ anspruchsvollen azyklischen Bewegungsstrukturen, die in sich Körper- und Gerättechniken vereinen.
Rhythmisierungsfähigkeit motorische
Koordinative Fähigkeit; relativ verfestigte und generalisierte Leistungsvoraussetzung zum Erfassen (Wahrnehmen), Speichern und Darstellen vorgegebener bzw. im Bewegungsablauf enthaltener zeitlich-dynamischer Gliederungen, d. h. zur ausgeprägten rhythmischen Gestaltung der Bewegungshandlungen entsprechend dem sporttechnischen Leitbild und zur zweckmäßigen Gliederung des Bewegungsablaufes durch Akzentsetzung.
Rhythmus motorischer
Bewegungsrhythmus