A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Y Z

Trainingszustand

Stand der zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichten sportlichen Leistungsfähigkeit,
die unter dem Einfluß von Trainings- und Wettkampfbelastungen und durch andere auf die Entwicklung der Leistungsvoraussetzungen gerichteter Maßnahmen hervorgerufen wird.

weiter

Trainingszyklus

Folge von Trainingsabschnitten, die in ihrer inhaltlichen, didaktisch-methodischen und belastungsmäßigen Grundstruktur und damit in ihrer Hauptwirkungsrichtung im Trainingsprozeß wiederkehren.

weiter

Transferenz

Fördernder Einfluss bereits erworbener Kenntnisse und Fertigkeiten auf die Herausbildung neuer ähnlicher Kenntnisse und Fertigkeiten.

weiter

Trauma psychisches

Seelische Verletzung, psychische Erschütterung, schockierendes Erlebnis mit verhaltensprägenden Folgen.

weiter

Trefferanzeige

Elektrisches Meldegerät im Fechten, das das Aufkommen eines Treffers durch Licht- und akustisches Signal anzeigt.

weiter

Trefffläche

Oberfläche des gesamten Körpers des Fechters, soweit sie von der Waffe des Gegners getroffen werden kann.

weiter

Trend

In einer Zeitreihe offensichtlich werdende Entwicklungsrichtung.

weiter

Tretzyklus

Radsport: Die Bewegungen bei einer Umdrehung der Tretkurbeln am Tretlager.

weiter

Triathlon

Spezieller ~Ausdauermehrkampf, bestehend aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen.

weiter

Trimmen

I. Volkstümlicher Ausdruck für „sich durch Körperübung in Form bringen“, „sich fit machen“.
2. Wasserfahrsport: Maßnahmen, die zur Optimierung der Schwimmlage (Trimmlage) eines Schiffes nötig sind.

weiter

Trimming 130

Freizeitsportliche Aktion, deren Ziel in der Förderung gesundheitsrelevanter Sportaktivitäten mit geringer Belastungsintensität besteht.

weiter

Trockensprunganlage

Trainingsanlage für die Sportart Wasserspringen, bestehend aus einer Schaumstoffgrube und einem 1 m hohen Sprungbrett.

weiter

Turmspringen

Wettkampfdisziplin des Wasserspringens, bei der von 5 m und 10 m hohen starren Plattformen mit Hartholzoberfläche und gleitsicherem Belag gesprungen wird.

weiter

Turnelement

Normierte Körperübung des formgebundenen Gerätturnens, die durch ihre Phasenstruktur von anderen Turnelementen in einer Verbindung abgrenzbar und selbständig ausführbar ist und nach der Terminologie des Gerätturnens mit einem Fachterminus/Übungsbezeichnung bezeichnet wird.

weiter

Turnen

Der Begriff Turnen wird auf F. JAHN zurückgeführt, der unter Turnen alle Körperübungen
wie Laufen, Springen, das Überwinden von Hindernissen und Übungen an natürlichen Gegebenheiten sowie an künstlichen, zur Ausführung von Körperübungen geschaffenen Geräten (Reck, Barren, Schwingel u. a. m.) zusammenfaßte.

weiter

Turngerät

Für die Ausführung turnerischer Übungen (Sprung-, Schwung-, Balancier-, Kletterübungen usw.) entwickeltes Sportgerät.

weiter

Turnierausdauer

Form der wettkampfspezifischen Ausdauer, bezogen auf die Anforderungen von Turnierwettkämpfen.

weiter

Turnübung

Aufeinanderfolge von Turnelementen und ihren Verbindungen, die mit einem Angang begonnen und einem Abgang abgeschlossen wird.

weiter

Üben

Wiederholter Vollzug von Handlungen mit dem Ziel ihrer Aneignung und Vervollkommnung.

weiter

Üben erarbeitendes

Wiederholter Vollzug von Bewegungshandlungen mit dem Ziel des Neuerwerbs und der weiteren Vervollkommnung unter aktiver und kontinuierlicher Anleitung des Sportpädagogen.

weiter

Üben sportliches

Herausbildung der sportlichen Leistungsfähigkeit durch gezieltes Wiederholen von Körperübungen zur Ausbildung und Ausprägung von Bewegungsfertigkeiten, konditionellen und koordinativen Fähigkeiten sowie von Persönlichkeitseigenschaften und Verhaltensweisen.

weiter

Überforderung

Belastungsanforderung, die die vorhandenen Voraussetzungen eines Sportlers für deren Bewältigung übersteigt.

weiter

Übergangsperiode

Periode, die im sportlichen Training einen optimalen Übergang von der jeweils letzten Wettkampfperiode zur Vorbereitungsperiode des nachfolgenden Periodenzyklus zu sichern hat.

weiter

Überkreuzlauf

Spezielle Übung zur Entwicklung und Vervollkommnung der Hüftbeweglichkeit (besonders bei Läufern).

weiter

Überlastungstraining

Trainingsmethodisches Vorgehen, bei dem die Wettkampfübung mit zusätzlicher Belastung eingesetzt wird.

weiter

Überpotenzial

Hohe Ausprägung von Leistungsvoraussetzungen in den technisch-kompositorischen Sportarten als objektive Notwendigkeit für die bewußt steuerbare Bewegungsausführung in Lernprozessen und für die höhere Stabilität von Wettkampfprogrammen unter psychischer und physischer Belastung.

weiter

Überschlagbewegung

Mit Translation verbundene Rotationen des Körpers von 360° in senkrechter bzw. schräger Ebene, teilweise gestützt, teilweise im freien Flug.

weiter

Übersetzungsverhältnis

Radsport: Verhältnis der Zähnezahl des Kettenblattes (Kettenblattgröße) am Tretlager zur Zähnezahl des Zahnkranzes (Zahnkranzgröße) und zum Durchmesser des Hinterrades (27 Zoll= 0,685 m).

weiter

Überwurf

Grifftechnik im Ringen, typisch und attraktiv im Standkampf des Griechisch-Römischen Ringkampfes; wird zur Griffgruppe der Würfe gerechnet

weiter

Übung

1. Standardisierte sportliche Bewegungshandlung zum Erwerb und zur Vervollkommnung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen.
2. Zustand des Geübtseins.
3. Im Gerätturnen: Verbindung mehrerer Elemente zu einer Übung (Pflicht- bzw. Kürübung) unter bestimmten choreographischen oder kombinatorischen Aspekten.

weiter

Übung allgemeine

Körperübung zur Herausbildung und Vervollkommnung grundlegender, vielfältig nutzbarer Leistungsvoraussetzungen.

weiter

Übung methodische

Übung, die mit einer bestimmten Zielstellung zum Aufbau und zur Stabilisierung der Wettkampfübung zusammengestellt und im Trainingsbestandteil Übungstraining trainiert wird.

weiter

Übungsablauf

Folge der Übungen und Übungsformen beim sportlichen Üben, Trainieren oder im Sportunterricht.

weiter

Übungsaufgabe

Anforderung an den Lernenden, selbständig und ohne stärkeres Eingreifen des Lehrenden bestimmte Übungen zu absolvieren.

weiter

Übungsausschreibung

Technisch-kompositorische Sportarten: Die nach terminologischen Regeln exakt beschriebene Festlegung der in Wettkämpfen verschiedener Alters- und Leistungsklassen zu turnenden Pflicht- oder Pflicht-Kürübungen.

weiter

Übungsform

Entsprechend der Zielstellung des Trainings und unter Beachtung der Bedingungen jeweils
gewählte Form der Kombination und Variation von Körperübungen.

weiter

Übungsgestaltung

Prozeß der künstlerisch-ästhetischen Formgebung des sportlichen Inhalts einer Wettkampf- oder Showübung nach einer Gestaltungsidee und nach Gestaltungsprinzipien.

weiter

Übungskomposition

Die in einem Schaffensprozeß nach den Gesetzen des Rhythmus und der Raumverteilung gestaltete und gegebenenfalls aufgezeichnete Wettkampfübung in technisch-kompositorischen Sportarten.

weiter

Übungsleiter

Ehren- bzw. nebenamtlicher Leiter des Übungs- und Trainingsbetriebs von Sportgruppen und -mannschaften im Breiten- und Freizeitsport sowie im Leistungssport auf unterer Ebene und in der Nachwuchsentwicklung.

weiter

Übungsreihung

Nach methodischen Grundsätzen festgelegte Reihenfolge von Körperübungen (Übungsfolgen), um eine bestimmte Bewegungshandlung zu erlernen und zu vervollkommnen.

weiter

Übungsspiel

Methodisch gelenktes Spiel im Rahmen der Mitglieder der Trainingsgruppe oder Mannschaft.

weiter

Übungssprache

Bezeichnung der Körperübungen und ihrer Ausführungsweise; Bestandteil der Fachsprache des Sports.

weiter

Übungsspur

Skilanglauf: Präparierte Laufspur, deren Anlage und Form sich nach dem entsprechenden Übungsinhalt richtet.

weiter

Übungstraining

Trainingsbestandteil der technisch-kompositorischen Sportarten, der das Stabilisieren von Wettkampfübungen und ihrer Vorformen (Grundübungen und methodische Übungen) sowie die Konditionierung zum Inhalt hat.

weiter

Uchi-Komi-Geiko (UKG)

Übungen zur Ausführung von Teilbewegungsabläufen bzw. Phasen judospezifischer Bewegungen mit Partner.

weiter

Uke

Im Judo derjenige Partner, der beim Üben und im Wettkampf den Verteidiger darstellt.

weiter

Umkehrspiel

Schnelles Wechseln des Spielverlaufes vom Angriffs- auf das Abwehrspiel und umgekehrt.

weiter

Umlaufen

Skilanglauf: Technik zur Richtungsänderung bei steigender Spur.

weiter

Umlernen

Grundlegende Veränderung erworbenen Verhaltens; im Prozeß der sporttechnischen Ausbildung Ersetzen einer veralteten durch eine neue, effektivere Technik.

weiter

Umsetzen

Gewichtheben: Bewegungsphase beim Stoßen, in der aus einer günstigen Grifffassung (Gewichtheben) die Hantel durch Streckung der Beine und anschließenden Armzug vom Boden angerissen und in einem Zug zur Brust (Schlüsselbeinhöhe) umgesetzt wird.

weiter

Umstellungsfähigkeit motorische

Koordinative Fähigkeit; Fähigkeit, während des Handlungsvollzugs auf der Grundlage wahrgenommener oder vorauszusehender Situationsveränderungen (u. a. durch Mitspieler, Gegenspieler, Ball, äußere Einflüsse) das ursprünglich geplante Handlungsprogramm durch ein anderes, der neuen Situation entsprechendes zu ersetzen und motorisch umzusetzen.

weiter

Umstellungsfähigkeit psychische

Individuelles Vermögen, sich an variierende Bedingungen, unerwartete Aufgabenstellungen und Lösungsschwierigkeiten anzupassen und das eigene Handeln möglichst rasch und problemlos den neuen Gegebenheiten anzugleichen.

weiter

Umtreten

Richtungsänderung im Skilanglauf durch seitlichen Abstoß des bogenäußeren und des Umsetzens des bogeninneren Skis in die neue Richtung.

weiter

Umwelt

Gesamtheit aller natürlich-biologischen, technisch-ökonomischen und sozialen Bedingungen, die die Existenz des Menschen bestimmen.

weiter

Unbewußtes

Psychische Vorgänge, die vom Individuum an sich selbst aus unterschiedlichen Gründen nicht wahrgenommen bzw. aufgefaßt werden können.

weiter

Universalität

Allgemein im Bereich des Sports: Die komplexe sportliche Leistungsfähigkeit des Aktiven zur erfolgreichen Betätigung in mehreren Sportarten oder Disziplinen.
Sportspiele: Die Fähigkeiten zur Erfüllung mehrerer Funktionen, die Einsetzbarkeit auf verschiedenen Positionen, der hohe Ausbildungsstand in einer Vielzahl von Bewegungsfertigkeiten und eine große taktische Disponibilität.

weiter

Universalspieler

Spielertyp, der wegen seiner vielseitigen technisch-taktischen u.a. Voraussetzungen befähigt ist, in einem Sportspiel auf mehreren Positionen wirksam zu sein oder verschiedene Funktionen auszuüben

weiter

unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV)

Inhalt, Methodik und Zeitraum zur Vorbereitung des Sportlers auf einen – meistens international bedeutsamen – sportlichen Wettkampf; dabei soll eine weitere Steigerung der Wettkampfleistung gesichert werden

weiter

Unterkühlung

Abnahme der Körperkerntemperatur unter 37°C durch hohen Wärmeverlust.

weiter

Untersuchung

Prozeß der wissenschaftlichen Erforschung eines Gegenstandes bzw. einer Erscheinung mit dem Ziel, Gesetzmäßigkeifen der Entstehung, Entwicklung, Veränderung und Umgestaltung aufzudecken bzw. zu erkennen.

weiter

Untersuchungsmethode

Prinzip/Verfahrensweise, die im Prozeß der Untersuchung eines Gegenstandes
bzw. eines Prozesses zur Aufklärung eines wissenschaftlichen Problems angewandt wird.

weiter

Uppercut

Grundschlag im Boxsport; englische Bezeichnung für Aufwärtshaken (Haken).

weiter

UWV Plan

Konzeption für die Gestaltung des Trainings im letzten Zyklus eines zielgerichteten, langfristigen Vorbereitungsprozesses auf den sportlichen Höhepunkt eines Trainings- und Wettkampfjahres.

weiter

Vektordynamogramm (Hodogramm)

Aufzeichnungsform auftretender physikalischer Kräfte, aus der die Änderung des Betrages und der Richtung der Vektoren entnommen werden können.

weiter

Veranstalter

Institution der Gesellschaft oder des Staates, die für einen Wettkampf die gesamte Verantwortung trägt, indem sie den Wettkampf ausschreibt, ihn von einem Ausrichter vorbereiten und durchführen läßt und die Finanzierung trägt.

weiter

Verantwortungsbewußtsein

Charaktereigenschaft des Menschen, die wesentlich moralisch begründet ist und auf der persönlichen Identifikation mit sittlichen Wertforderungen, moralischen Prinzipien, aber auch mit politischen Grundsätzen und sachbezogenen Wertforderungen beruht.

weiter

Verbandspokalwettkampf

Wettkampf um die von Verbänden gestifteten Pokale für Kinder, Jugendliche und Erwachsene; zu der Wettkampfart Pokalkämpfe gehörend.

weiter

Verbindungstraining

Methode zur Vervollkommnung und Belastungserhöhung im Lern- und Vervollkommnungstraining des Gerätturnens durch die Kombination der zu erlernenden Turnelemente mit anderen Elementen.

weiter

Verdrängerfahrt

Wasserfahrsport: Fahrt eines Bootes, das aufgrund seines Gewichtes das von ihm erzeugte Wellensystem nicht verlassen kann.

weiter

Vereinsrecht

Das Grundgesetz (GG) garantiert in Artikel 9 Abs. 1 für alle Deutschen die Vereinigungsfreiheit als Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden. Ein Verein im Sinne des öffentlichen Vereinsrechts ist ohne Rücksicht auf die Rechtsform jeder Zusammenschluss mehrerer natürlicher oder juristischer Personen zu einer organisatorischen Einheit. Wichtig dabei ist, dass sich die Mitglieder zum Zwecke ihres […]

weiter

Verfolgungsfahren

Bahnradsport-Disziplin, bei der zwei Einzelfahrer bzw. zwei Mannschaften mit je vier Fahrern im gleichen Abstand voneinander starten und versuchen, den vor ihnen liegenden Gegner einzuholen.

weiter

Verfügbarkeit variable

In sportmotorischen Lernprozessen angestrebtes Niveau des variablen Beherrschens von Bewegungshandlungen bzw. Bewegungsfertigkeiten (Lernphase).

weiter

Vergleich

Methodisches Mittel, um sowohl im wissenschaftlichen Erkenntnisprozeß als auch in pädagogischen Prozessen durch Gegenüberstellung Übereinstimmendes und Abweichendes (Differenz) zu erfassen.

weiter