Bei kraftübertragenden Systemen auftretende Erscheinung, daß die übertragene mechanische Energie kleiner ist als die eingeleitete.
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Schmetterlingsschwimmen
Sportschwimmart in Brustlage mit synchronen, symmetrisch unter Wasser durchziehenden, über Wasser vorschwingenden Armbewegungen, koordiniert mit synchronen, symmetrischen Beinbewegungen in vorwiegend horizontaler (Brustbeinbewegung) oder in vertikaler (Delphinschwimmen) Ebene. [41]
Schnelligkeit
Konditionelle Fähigkeit; Leistungsvoraussetzung, um motorische Aktionen unter den gegebenen Bedingungen (Bewegungsaufgabe, äußere Faktoren, individuelle Voraussetzungen) mit hoher und höchster Intensität in kürzester Zeit zu realisieren.
Schnelligkeit lokomotorische
Konditionelle Fähigkeit; Fähigkeit des Sportlers, sich durch zyklische Bewegungen mit höchstmöglicher Geschwindigkeit fortzubewegen.
Schnelligkeit maximale
Fähigkeit zur Entwicklung der Maximalgeschwindigkeit in sportlichen Bewegungshandlungen. [17]
Schnelligkeitsausdauer
Konditionelle Fähigkeit; Widerstandsfähigkeit gegen ermüdungsbedingten Geschwindigkeitsabfall in sportlichen Disziplinen mit maximalen Anforderungen an die lokomotorische Schnelligkeit.
Schnelligkeitsausdauerfähigkeit
= Schnelligkeitsausdauer
Schnelligkeitsausdauertraining
Form des Schnelligkeitstrainings zur unmittelbaren Verbesserung der Schnelligkeitsausdauer, die durch submaximale bis maximale Intensität und bis in die Ermüdung führende Belastungsdauer charakterisiert ist.
Schnelligkeitsbarriere
Gedachte Schranke im Entwicklungsprozeß der Schnelligkeit, die ein weiteres Ansteigen der Maximalgeschwindigkeit scheinbar verhindert.
Schnelligkeitsfähigkeit
= Schnelligkeit
Schnelligkeitsfähigkeit lokomotorische
= Schnelligkeit lokomotorische
Schnelligkeitslauf maximaler
Trainingsübung zur Verbesserung der Laufschnelligkeit im Höchstgeschwindigkeitsabschnitt.
Schnelligkeitslauf submaximaler
Trainingsübung zur Vorbereitung maximaler Schnelligkeitsintensitäten.
Schnelligkeitsleistung
1. Leistung bzw. sportliche Leistung, die dominierend durch die Schnelligkeitsfähigkeiten bestimmt wird.
2. Beanspruchung der Schnelligkeitsfähigkeit innerhalb einer komplexen (sportlichen) Leistung.
Schnelligkeitstest
Sportmotorischer Test, mit dem die Ausprägung und die Entwicklung der motorischen Schnelligkeitsfähigkeiten diagnostiziert werden kann.
Schnelligkeitstraining
Planmäßiger Prozeß zur zielgerichteten Ausbildung der Schnelligkeitsfähigkeiten.
Schnelligkeitstraining lokomotorisches
Form des Schnelligkeitstrainings zur unmittelbaren Verbesserung der lokomotorischen Schnelligkeit.
Schnellinformation
Resultative Rückinformation, die über den äußeren Regelkreis läuft und die Differenz zwischen Soll- und Istwert einer Bewegung minimiert.
Schnellkraft
= Schnellkraftfähigkeit
Schnellkraftausdauer
Konditionelle Fähigkeit; spezifische Art der Kraftausdauer; Widerstandsfähigkeit gegenüber Ermüdung bei wiederholten schnellkräftigen Muskelkontraktionen in zyklischen oder azyklischen Bewegungshandlungen.
Schnellkraftausdauerfähigkeit
= Schnellkraftausdauer
Schnellkraftfähigkeit
Konditionelle Fähigkeit, die bei willkürlicher Muskelkontraktion ein schnelles Mobilisieren der Kraft bewirkt und dadurch das Erreichen des Kraftmaximums in optimal kurzer Zeit ermöglicht.
Schnellkraftleistung
~Kraftleistung
Schnellkraftsportart
Sportart bzw. Disziplin, für die die Fähigkeit zur schnellen (explosiven) Muskelkontraktion (Schnellkraftfähigkeit) in azyklischen und zyklischen Bewegungen wesentliche Bedingung für hohe Wettkampfleistungen ist.
Schnellkrafttraining
Form des Krafttrainings zur unmittelbaren Verbesserung der Schnellkraftfähigkeit, die durch explosive Krafteinsätze gegen Widerstände im Bereich wettkampfspezifischer Anforderungen charakterisiert ist.
Schrägfahrt
Eine schräg zur geneigten Ebene verlaufende Fahrtrichtung.
Schraubendrehung
Drehungen um die Körperlängenachse von mindestens 180° in Flugphasen, die in den technisch-kompositorischen Sportarten meistens mit Drehungen um die Breitenachse kombiniert (Schraubensalti) ausgeführt werden.
Schraubensprünge
Klasse der Sprünge mit mindestens 1/2 Längenachsendrehung in der Sportart Wasserspringen. Schraubensprünge bilden die V. Sprunggruppe der internationalen Sprungtabelle. Sie können bezüglich der Absprung- und Drehrichtung wie die Sprünge der Sprunggruppen I bis IV ausgeführt werden. Demzufolge gibt es Vorwärtsschraubensprünge, Rückwärtsschraubensprünge, Auerbachschraubensprünge und Delphinschraubensprünge. Schraubensprünge sind nicht an eine Ausführungsart (gestreckt, gehechtet, gehockt) gebunden und […]
Schritt
1.Element des Eiskunstlaufs, das aus einem Abstoß und dem Gleiten im Bogen oder einer Drehung auf einem Bein besteht. Mehrere S. ergeben eine Schrittkombination.
2. Rhythmische Sportgymnastik: Technik mit fließender Veränderung der Stützphasen sowie den Merkmalen der vorwiegend lokomotorischen und zyklischen Ausführung.
Schrittfrequenz
Anzahl der Lauf- bzw. Gehschritte in einer Zeiteinheit, vorrangig ausgedrückt in Schritt je Sekunde.
Schrittlänge
Abstand zwischen den Aufsatzpunkten des rechten und linken Fußes bei Geh- oder Laufbewegungen, vom Abstoßende eines Schlittschuhs bis zum Abstoßende des anderen beim Eisschnellauf, von Beinabdruck zu Beinabdruck beim Diagonalschritt (Skilanglauf).
Schrittmacher
Radsport: Bezeichnung für den Radsportler, der im Steherrennen die Schrittmachermaschine fährt.
Schwimmsport: Trainingsgerät bzw. trainingsmethodisches Hilfsmittel, das dem Schwimmer im Training genau die geforderte Geschwindigkeit gibt.
Schrittmachermaschine
Spezielles Motorrad als Führungsfahrzeug im Steherrennen.
Schrittstart
Variante der Technik des Startsprunges im Sportschwimmen.
Schrittweitsprung
Leichtathletische Sprungtechnik, die ihre Bezeichnung nach der Gestaltung der Flugphase erhält.
Schülerringen
Wettkämpfe im Ringen für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre; auch Zweikampf- und Ringkampfübungen im Sportunterricht der Schule.
Schulterschwung
Grifftechnik im Ringen, typisch im Standkampf beider Ringkampfdisziplinen; wird zur Griffgruppe der Würfe (Untergruppe: Würfe über den Rücken) gerechnet.
Schultersieg
Kampfergebnis im Ringen, das erreicht ist, wenn der Gegner mit beiden Schultern zugleich für etwa eine Sekunde auf der Ringermatte fixiert ist. Ein Schultersieg tilgt alle zuvor im Kampf erzielten Punktwertungen (Griffbewertung). [28]
Schulterwürfe (Kata-Waza)
Gruppe von Wurftechniken (Nage-Waza) im Judo, bei deren Ausführung die Kraftübertragung von Tori auf Uke vorwiegend über Toris Schulter erfolgt.
Schußfahrt
Skifahren in der Fallinie, bei dem die höchsten Geschwindigkeiten erreicht werden.
Schußwand
Fußball: Trainingshilfsgerät zur Entwicklung der Bewegungs- und Zielgenauigkeit beim Erlernen der Stoßarten, insbesondere des Torschusses.
Schutzreflex
Unbedingtes, das heißt also angeborenes Reiz-Reaktions-Schema, das existenzsichernde und funktionserhaltende Aufgaben in den Beziehungen zwischen dem menschlichen Organismus und seiner Umwelt erfüllt.
Schwebehangtechnik
Hangsprung
Schwerkraft
Eine durch die Anziehung von Massen hervorgerufene Kraft.
Schwerpunkttraining
Akzentuierung
Schwert
Eine strömungsgünstig geformte Platte, die zumeist im mittleren Bereich des Bootskiels Längsschiff angebracht ist.
Schwierigkeit der Körperübungen
Grad der Inanspruchnahme von vorhandenen Leistungsvoraussetzungen beim Ausführen von Körperübungen; stellt einen Belastungsfaktor dar.
Schwierigkeitsgrad
1. Allgemein: Anforderungsstufe bei der Bewältigung einer Aufgabe.
2. Technisch-kompositorische Sportarten: Ausdruck der Leistungsanforderungen, die an den Inhalt und die Komposition von Pflicht- und Kürübungen (Anzahl von Elementen und Kombinationen mit bestimmter Schwierigkeit) gestellt werden.
Schwimmanlage
Wettkampfstätte für das Sportschwimmen in der Halle oder im Freien.
Schwimmart
Art der Fortbewegung im Wasser mit charakteristischen, strukturellen Merkmalen der Arm- und Beinbewegungen.
Schwimmdisziplinen olympische
Sportschwimmen
Schwimmen (Behinderte)
Inhalt und Formen des Schwimmens für Behinderte.
Schwimmfrequenz
Zugfrequenz
Schwimmkanal
Strömungskanal
Schwimmkombination
Verbindung von Einzelbewegungen der Arme bzw. Beine verschiedener Sportschwimmarten bzw. -techniken.
Schwimmkrafttrainingsgerät
Trainingsgerät zur Ausführung imitierter Schwimmbewegungen bzw. Teilbewegungen (Imitationsübungen) gegen einen in der Regel modifizierbaren Widerstand zum Training spezifischer Kraft- und Kraftausdauerfähigkeiten.
Schwimmlage
Körperlage
Schwimmsport
Sammelbezeichnung für verschiedene Wettbewerbsarten im Wasser.
Schwimmsportart
Schwimmsport
Schwingen
Gerätturnen: Bewegungsform, bei der der Körper im Hang oder im Stütz an oder mit einem Gerät in vertikaler Ebene hin- und herschwingt.
Schwung
Schwunghafte Richtungsänderung im alpinen Skisport.
Schwungphase
Leichtathletik: Bewegungsphase, in der teilweise einleitende bzw. vorbereitende Bewegungen ( Anschwung; Ausholbewegung) ausgeführt werden.
Sechserschlag
Sportschwimmen: Sporttechnische Variante der Koordination von Arm- und Beinbewegungen beim Kraul- und Rückenkraulschwimmen.
Segel
Ein aus speziellen Weg- und Kunststoffmaterialien aus mehreren Bahnen genähtes Tuch; zumeist in dreieckiger, gewölbter Form hergestellt (Segelprofil).
Segelsport
Sportarten und Disziplinen, bei denen sich ein Sportler-Boot-System mittels natürlicher Windkräfte an einem Segel auf Gewässern fortbewegt.
Sehen peripheres
Visuelle Wahrnehmungen aus dem Randbereich des Gesichtsfeldes.
Sehgeschädigtensport
Inhalt und Formen sportlicher Tätigkeit von Sehgeschädigten.
Sehnenriß
Teil- oder Ganzdurchtrennung einer Sehne bei großer Gewalteinwirkung (Unfall) oder durch Überbeanspruchung vorgeschädigten Sehnengewebes.
Sehnenschmerz
Schmerzen im Ansatzbereich einer Sehne als Folge von Fehlbelastungen oder starker Impulsbelastungen.
Seil
Rhythmische Sportgymnastik: 1. Nach internationalen Wertungsvorschriften genormtes ~Handgerät.
2. Eine der Wettkampfdisziplinen in der Rhythmischen Sportgymnastik.
3. Trainingshilfsgerät zur Entwicklung spezieller Leistungsvoraussetzungen.
Seitenbandverletzung
Partieller oder kompletter Riß des Seitenbandes eines Gelenks infolge Verdrehung oder gewaltsamer Stellungsveränderung.
Seitenstiche
Plötzlich auftretender Schmerz im rechten Oberbauch während sportlicher Belastung.
Seiteschwimmen
Sportschwimmen: Übergangsform in der Entwicklung der Sportschwimmtechniken zwischen dem Brustschwimmen, dem Hand-über-Hand-Schwimmen und dem Kraulschwimmen.
Seitigkeit
Asymmetrie in Form und Funktion paarig angelegter sensorischer und motorischer Organe des Menschen.
Seitigkeitstransfer
Seitigkeit
Seitrutschen
Seitliches Querschieben der parallelen Ski im Verlauf der Fallinie.
Selbständigkeit
Verlaufsqualität der Tätigkeit des Individuums, aus eigenem Antrieb und eigener Verantwortung zu denken, zu handeln, sich bestimmte Aufgaben zu stellen sowie dem eigenen Handeln und Verhalten Richtung zu verleihen.
Selbstbefehle
Verkürzte, individuell besonders wirksame „Denkinhalte „, die in schwierigen Situationen bzw. bei Willensanforderungen ( Volition) als Antrieb eingesetzt werden.
Selbstbehauptungstraining
Psychologisches Training mittels spezieller Programme nach dem Prinzip des Verhaltenstrainings, mit deren Hilfe Durchsetzungsfähigkeit im sozialen Bereich trainiert und Hemmungen abgebaut werden sollen.
Selbstbeherrschung
Bereitschaft und Fähigkeit zur zielstrebigen Regulation psychischer Prozesse entgegen impulsiven Strebungen, unmittelbaren emotionalen Antrieben in Übereinstimmung mit gesellschaftlichen Normen
Selbstbeobachtung
Form der Beobachtung bei der der Handlungsausführende (der Sportler) vorgegebene Beobachtungsaufgaben an sich selbst ausführt.
Selbstbeurteilung
Prozeß und Ergebnis der Auffassungsbildung über die eigene Person und ihre Besonderheiten im Leistungs- und Sozialverhalten, die im Selbstbild verankert werden.
Selbstbewertung
Vorgang des Einschätzens der eigenen Tätigkeit, ihrer Resultate und ihres Verlaufs auf der Grundlage eigener oder vorgegebener Handlungsziele und -pläne.
Selbstbewußtsein
Bewußtwerden der eigenen Person und ihrer Besonderheiten im Verhältnis zur sozialen und sachlichen Umwelt.
Selbstbild
Wahrnehmung und Bewertung der eigenen Persönlichkeit.
Selbsterziehung
Tätigkeit des Menschen zur Entwicklung seiner körperlichen, geistigen, moralischen und sozialen Qualitäten aus eigener Einsicht und eigenem Entschluss.
Selbstmassage
Massageform, die nach Anleitung an der eigenen Muskulatur ausgeführt wird.
Selbstregulation
Eigenständige Regulation des Handelns und Verhaltens.
Selbstsicherheitstraining
Selbstbehauptungstraining
Selbststeuerung
Ziel- und anforderungsbezogene Selbstregulation des Sportlers.
Selbstvertrauen
Einstellung zur eigenen Person und Leistungsfähigkeit, in der das erfahrungsbegründete Wissen um die eigene Leistungsfähigkeit in einer spezifischen Anforderungssituation zum Ausdruck kommt.
Selbstwertstreben
Motivation
Seniorensport
Alterssport
Sensibilisierung
Bahnung neuromuskulärer Prozesse durch Vorstellung und/oder vorbereitende Übungen, um differenzierter wahrnehmen und dadurch den Bewegungsablauf besser regulieren zu können.
Sensorik
System sensorisches
Serie (bei Wettkämpfen)
1. Gleichartige Wettkampffolge, wie sie für den Wettkampfmodus Punktsystem typisch ist (zum Beispiel Fußball in der Kreisliga).
2. Abfolge gleichgeordneter Wettkämpfe, die -jeder für sich- nach dem Wettkampfmodus Rangsystem ausgetragen werden (z. B. bei einer Meisterschaft, deren Ergebnisse addiert das Gesamtergebnis darbieten). ( Serienwettkampf)
3. Anzahl der Versuche innerhalb eines Wettkampfes, der nach dem Wettkampfmodus Rangsystem ausgetragen wird (z. B. Schießen).
4. Folge von Aktionen im Wettkampf (z. B. Schläge im Boxen, Hiebe bzw. Stöße im Fechten).
Shobu (Sho)
Übungskampf im Judo als eine Form der wettkampfadäquaten Trainingsmittel mit individuell selbst gewählten Angriffs- und Verteidigungsaktionen durch beide Partner bei echtem Widerstand und unter Berücksichtigung der Wettkampfregeln.
Short-Track
Kurzbezeichnung für „indoor short track speed skating „, eine Wettbewerbsart im Eisschnellauf
Sicherheit statistische
Der Wahrheitsgehalt statistischer Ergebnisse, ausgedrückt in Prozent der theoretisch begründeten Sicherheit oder der Irrtumswahrscheinlichkeit.
Sicherheitsbestimmung
Verbindlicher allgemeiner Grundsatz und sportartspezifische Regelung für das Sporttreiben.