A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T Ü V W Y Z

Hindernisbahn

1. Spezifische Form der Wettkampfstrecke.
2. Wettkampfanlage für den leichtathletischen Hindernislauf

weiter

Hindernislauf

Leichtathletische Laufdiziplin für männliche Athleten, die auf einer Rundbahn mit künstlichen Hindernissen absolviert wird (Männer – 3000 m; Altersklasse 16/17 – 2000 m; Altersklasse 14/15 – 1500 m).

weiter

Hindernisturnen

Bestandteil des Turnens, dessen Mittelpunkt das Überwinden von Hindernissen ohne bestimmte Formvorschriften durch Grundformen der menschlichen Bewegung wie Kriechen, Gehen, Laufen, Hüpfen, Steigen, Klettern, Ziehen, Schieben u. a. bildet.

weiter

Hitzeerkrankung

Störung der Temperaturregulation beim aktiven Aufenthalt in Hitze (Außentemperaturen über 25°C).

weiter

Hitzekollaps

Form der Hitzeerkrankung mit Kreislaufstörungen und Schwindelerscheinungen.

weiter

Hitzschlag

Schwere Form der Hitzeerkrankung, die bis zum Bewußtseinsverlust führt.

weiter

Hochleistungssport

Bereich des Leistungssports, in dem die gesamte Trainings- und Wettkampftätigkeit sowie das Lebensregime der Sportler auf das unmittelbare Erreichen von Welthöchstleistungen in der Auseinandersetzung mit den leistungsfähigsten Sportlern bzw. Mannschaften der Welt gerichtet ist.

weiter

Hochleistungstraining

Letzte Etappe im langfristigen Leistungsaufbau einer Sportart, in der Inhalt und Struktur des Trainings auf das Erreichen sportlicher Höchstleistungen gerichtet sind.

weiter

Hochsprung

Leichtathletische Sprungdisziplin für Damen und Herren, bei der aus einem Anlauf eine zwischen zwei Ständern liegende Latte in möglichst großer Höhe zu überspringen ist.

weiter

Höchstleistung

Sportliche Leistung mit einem Niveau, das die jeweils weltbesten Wettkampfleistungen
darstellt.

weiter

Höchstleistungsalter sportliches

Zeitraum der Ontogenese, in dem ein Sportler über die besten psychophysischen Voraussetzungen für das Erreichen höchster sportlicher Leistungen in der betreffenden Sportart oder Disziplin verfügt.

weiter

Höchstschwierigkeit

Turnelemente und Sprünge in den technisch-kompositorischen Sportarten, die entsprechend den international verbindlichen Schwierigkeitseinstufungen und -tabellen den höchsten Schwierigkeitsgrad haben oder noch darüber liegen und noch gar nicht eingestuft wurden.

weiter

Hockey

Schon in den frühesten Zeiten unter verschiedenen Namen in der ganzen Welt nachweisbares Stockballspiel.

weiter

Hocksprung

Weitsprungtechnik, bei der nach dem Absprung die Beine geschlossen vordem Körper
während des Flugsangehockt werden.

weiter

Hoffnungslauf

Wettkampf in bestimmten Sportarten, bei denen sich bereits ausgeschiedene Aktive noch über einen zusätzlichen Zwischenkampf für den Finalkampf qualifizieren können.

weiter

Höhenanpassung

Veränderung im Herz-Kreislauf-System, Atmung und Stoffwechsel infolge Höhentraining.

weiter

Höhenkrankheit

Störung der Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und des Gehirns bei ungewohntem Höhenaufenthalt.

weiter

Höhensonne

Bezeichnung für natürliche oder künstliche Bestrahlung des menschlichen Körpers mit ultravioletten Strahlen (UV-Strahlen).

weiter

Höhentraining

Sportliches Training in mittlerer oder großer Höhe (1500 m bis 4000 m), um über Sauerstoff-Mangelbedingungen (Hypoxie) verstärkte Anpassungen in den Sauerstoff-aufnehmenden, Sauerstoff-transportierenden und Sauerstoff-verwertenden Systemen zu erreichen.

weiter

Holen

„Ziehen“ im seglerischen Sprachgebrauch, z.B. in Form des Dichtholen seines Segels.

weiter

Homöostase

Gleichgewichtszustand in biologischen Systemen und Funktionsabläufen.

weiter

Hooligans

Der Ursprung der Bezeichnung „Hooligan“ stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und wurde zunächst zur generellen Beschreibung von rowdyhaftem Verhalten und für Straßenkriminelle gebraucht. Der Begriff wird seit ungefähr 1970 in England und seit 1985 in Deutschland zur Beschreibung des sowohl verbal als auch körperlich gewalttätigen Teils der Fußballszene benutzt. Der Begriff Hooligans apostrophiert einen Personenkreis, der Gewalt […]

weiter

Hopserlauf

Übung mit wechselseitig-zyklischer Sprungfolge sowie Absprung und Landung jeweils auf demselben Bein (rechts-rechtsWechselschritt links-links-Wechselschritt) bei wechselseitigem Armeinsatz.

weiter

Hormone

Körpereigene Wirkstoffe, die in Drüsen oder Geweben gebildet werden und bei Freisetzung über das Blut an den Ort ihrer Einflußnahme transportiert werden.

weiter

Hüftwürfe (Koshi-Waza)

Spezielle Gruppe der Wurftechniken (Nage-Waza), bei denen im Verlauf der Wurfausführung die Kraftübertragung von Tori auf Uke über die Hüfte als Kontaktpunkt zu Uke erfolgt.

weiter

Hürde

Teil der leichtathletischen Bahnanlage Hürdenlauf

weiter

Hürdenlauf

Leichtathletische Wettkampfdisziplin für Männer und Frauen, bei der über eine festgelegte Strecke, Hindernisse (Hürden) mit festgelegtem Abstand überlaufen werden.

weiter

Hürdenschritt

Leichtathletische Bewegungstechnik mit dem Ziel, die Hürde möglichst flach und schnell sowie in harmonischer Verbindung mit den normalen Laufschritten zu überwinden.

weiter

Hurling

Bis ins 17. Jh. bezeugtes westenglisches Stockballspiel (eine Art Treibballspie I; eng!. to hurt- schleudern) auf einem viele Kilometer ausgedehnten Gelände.

weiter

Hydraulikturm

Wasserspringen: Trainingsanlage, bei der durch eine Hydraulik die Höhe der Sprungplattform gezielt verändert werden kann.

weiter

Hydrobremse

1. Vorrichtung am Heckteil eines Bootes, um einen zusätzlichen Wasserwiderstand zu erzeugen.
2. Schwimmbremse

weiter

Hydrodynamik

Teilgebiet der Strömungslehre, das sich mit den Bewegungsgesetzen von Flüssigkeiten und Gasen bei umströmten Körpern beschäftigt.

weiter

Hypertonie

Bluthochdruck, d. h. Ansteigen des systolischen und/oder diastolischen Blutdrucks über einen Grenzwert.

weiter

Hypertrophie

Vergrößerung von Organen und Geweben durch Volumenzunahme einzelner Zellen aufgrund erhöhter physiologischer Beanspruchung.

weiter

Hyperventilation

Atmung, die im Verhältnis zum Sauerstoffbedarf oder zur Arbeitsbelastung zu hoch ist.

weiter

Hypnose

Fokussierung oder Fixierung der Aufmerksamkeit (Konzentration auf einen Punkt), während alle anderen üblichen inneren und äußeren Aktivitäten reduziert oder ausgeblendet sind.

weiter

Hypothese

Wissenschaftliche Annahme, begründete Vermutung; mit einer zu definierenden Wahrscheinlichkeit zutreffende Erklärung des Zustandekommens von Zusammenhängen und Erscheinungen der objektiven Realität.

weiter

Hypothese statistische

Annahme über die Häufigkeitsfunktion einer beobachtbaren Zufallsvariablen oder, anders formuliert, eine mit Hilfe statistischer Modelle aufgestellte (und noch zu prüfende) Aussage über Form oder Parameter einer Verteilung.

weiter

Hypotrophie

Unterernährung oder Massenabnahme von Geweben oder Organen durch mangelhaften Gebrauch.

weiter

Hypoventilation

Abnahme der äußeren Atmung bei Erregbarkeitsminderng des Atemzentrums oder Schwäche (Lähmung) der Atemmuskulatur.

weiter

Hypoxie

Verminderung des 02-Partialdrucks in der Atemluft.

weiter

Ideal

Leitbild des subjektiv Erstrebenswerten; Verkörperung des persönlich Bedeutsamen, für dessen Erreichen die Persönlichkeit ihr Leistungspotential einsetzt und langfristige Verhaltenspläne entwirft.

weiter

Identifikation

Qualitätsstufe der Einstellungen, in der das Subjekt nicht nur vorbehaltlos anerkennende Positionen bezieht, sondern ihnen eine zentrale Bedeutung zuordnet, das Handeln entsprechend ausrichtet und sich der Sache regelrecht verschreibt.

weiter

Ideomotorik

Intensives Vorstellen und Durchdenken, sprachliches Durchdringen und Formulieren, gedanklich wiederholtes „Durchspielen“ einer motorischen Handlung.

weiter

Imitationsgerät

Spezielles Gerät zu Trainingszwecken, mit dem bis zu einem gewissen Grade die tatsächlichen Leistungsbedingungen (Wettkampf) simuliert werden können bzw. das dem Wettkampfgerät in seiner Funktion nahe kommt.

weiter

Imitationstraining

Spezielle Form des Trainings, das auf einer modellhaften Nachahmung bzw. dem Nachvollzug sportartspezifischer Handlungsbedingungen beruht.

weiter

Imitationsübung

Körperübung, die der Struktur der Wettkampfübung möglichst weitgehend angenähert ist und mit der diese in wesentlichen Teilen oder im Gesamtverlauf entsprechend nachvollzogen (nachgeahmt) werden kann.

weiter

Improvisieren

Eine die Kreativität der Sportler fördernde Arbeitsmethode unter Verwendung gestalterischer
Aufgabenstellungen im Trainingsprozeß.

weiter

Impuls

1. Allgemein: Anstoß, Anregung, plötzliche Eingebung.
2. Mechanik: Produkt aus Masse und Geschwindigkeit eines Körpers

weiter

Impulserhaltungssatz

Gesetzesaussage, nach der in einem System von Massen die Summe aller Impulse ohne Einwirkung äußerer Kräfte konstant bleibt.

weiter

Impulsivität

Eng mit den individuellen Temperamentsbesonderheiten verbundene Verlaufsqualität der Entschlußfassung für bestimmte Handlungsziele, der Intensität ihres Ablaufes und der Art und Weise der subjektiven Resultatsbewertung.

weiter

Impulslichtfotogrammetrie

Fotografisches Verfahren der Kinemetrie mit relativ hoher Meßgenauigkeit, bei dem die Bewegungsbahnen bestimmter Körperpunkte ( z. B. Handgelenk) mit zeitlich definierten Lichtimpulsen auf fotografischem Material aufgezeichnet und ausgemessen werden.

weiter

Indiaca

Flugballspiel südamerikanischer Indianer, bei dem ein elastischer Federball mit der flachen Hand über ein 1,85 bis 2,43 m hohes Netz geschlagen wird (Einzel- oder Mannschaftsspiel).

weiter

Individualdiagnostik

Diagnostik, die darauf gerichtet ist, den Zustand der konkreten Persönlichkeitsentwicklung zu ermitteln.

weiter

Individualisierung

Erkennen, Eingehen und Fördern von individuellen Besonderheiten der Persönlichkeit
zur vollen Entfaltung ihrer Individualität bei Beachtung und Nutzung der unterschiedlichen Bedingungen.

weiter

Information

Innerhalb eines Systems oder zwischen zwei Systemen übertragene Nachricht.

weiter

Informationsgestaltung

Unter pädagogisch-psychologischem Aspekt organisierte Vermittlung von Informationen im sportlichen Trainingsprozeß.

weiter

Informationsorganisation

Wirkungsmechanismus der Handlungs- und Bewegungsregulation, der auf dem Aufbau hochdifferenzierter Informationsverknüpfungen und einer zieladäquaten Informationsverarbeitung auf der Grundlage der Sinnesorgane und des Nervensystems beruht.

weiter

Informationsverarbeitung

Aufnahme, Kodierung und Dekodierung, algorithmische Verknüpfung, Auswertung und Weiterleitung von Informationen innerhalb eines Systems.

weiter

Inhalt

Technisch-kompositorische Sportarten: Leistungsfaktor in den technisch-kompositorischen Sportarten, der die Qualität und die Quantität der in den Wettkampfübungen enthaltenen Elemente repräsentiert.

weiter

Inhalt psychischer

Psychische Abbilder, die in der Auseinandersetzung mit der Umwelt entstehen, sich zu relativ stabilen, gleichzeitig aber auch veränderbaren inneren Informationskomplexen entwickeln und über psychische Prozesse und Zustände (aktueller Zustand) das Handeln und Verhalten regulieren.

weiter

Inklusion im Sport

Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten und am organisierten Sport

weiter

Innenski

Kurveninnerer Ski bei Richtungsänderungen in der Abfahrt.

weiter

Insertionstendinose

Überforderung der Funktion von Muskeln mit ihren Sehnenansätzen am Knochen durch plötzliche Belastungssteigerungoder Fehlbelastung.

weiter

Insulin

Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzucker senkt.

weiter

Intelligenz

Gesamtheit jener Fähigkeiten, die das Niveau und die Qualität der Denkprozesse eines Menschen charakterisieren.

weiter

Intensität relative

Verhältnis des Belastungsumfanges in einem bestimmten Intensitätsbereich zum Gesamtbelastungsumfang.

weiter

Intensitätsbereich

Bestimmter, die Stärke der Belastung bzw. Trainingsbelastung kennzeichnender Sektor auf einer Maßeinteilung.

weiter

Intensitätskoeffizient

Maßzahl, die die Intensität der Belastungsanforderung in einem Trainingsabschnitt (z.B. Trainingseinheit oder Trainingszyklus) definiert.

weiter

Intensivierung qualitative

Orientierung für den Trainingsprozeß in den technisch-kompositorischen Sportarten, die auf die Zusammenführung und Nutzung aller effektivitätssteigernden Faktoren im Techniktraining abzielt.

weiter

Interaktion soziale

1. Gesamtheit der interpersonellen Prozesse, Ergebnisse und Wirkungen, die im wechselseitigen Aufeinanderwirken zwischen einzelnen Individuen ablaufen und die sozialen Beziehungen zwischen den Menschen gestalten und beeinflussen.
2. In den Mannschaftssportspielen ergibt sich die soziale Interaktion aus der individuell unterschiedlichen Widerspiegelung und Verarbeitung der sich entwickelnden Spielsituationen (abhängig vom Standort, Funktion und Spielstand) sowie den unterschiedlichen Entscheidungen.

weiter

Interesse

Konstrukt, mit dem eine spezifische kognitive ( erkenntnismäßige) Einstellung zu bestimmten Gegenständen, Tätigkeiten, Erlebnissen, Erscheinungen und/oder Sachverhalten der Wirklichkeit bezeichnet wird, denen man als „Reizfeld“ gesteigerte Aufmerksamkeit und Anteilnahme entgegenbringt und mit denen man sich mit dem Ziel, sie besser kennen und verstehen zu lernen, intensiver auseinandersetzt.

weiter

Interferenz

Störender Einfluß bereits erworbener Kenntnisse und Fertigkeiten auf die Herausbildung neuer ähnlicher Kenntnisse und Fertigkeiten.

weiter

Interiorisation

Psychische Seite der Verinnerlichung äußerer gegenständlicher Handlungen und die Aneignung bzw. Verlagerung von Beziehungsverhältnissen von Außenbereichen in den Innenbereich des Individuums.

weiter

Intervall

Zeitlicher Zwischenraum (Erholungsphase) zwischen Belastungen in einer Trainingseinheit oder zwischen Trainingseinheiten.

weiter

Intervallmethode

Trainingsmethode zur Ausbildung von Ausdauer- und Kraftausdauerfähigkeiten, die durch einen wiederholten Wechsel von Belastungs- und unvollständigen Erholungsphasen gekennzeichnet ist.

weiter

Intervallmethode extensive

Trainingsmethode zur Ausbildung konditioneller Fähigkeiten, die zur Klasse der Intervallmethoden gehört und durch einen wiederholten Wechsel von Belastungsphasen mit niedriger Intensität und unvollständigen Erholungsphasen gekennzeichnet ist.

weiter

Intervallmethode intensive

Trainingsmethode zur Ausbildung konditioneller Fähigkeiten, die zur Klasse der Intervallmethoden gehört und durch einen wiederholten Wechsel von Belastungsphasen mit submaximaler Intensität und unvollständigen Erholungsphasen gekennzeichnet ist.

weiter